20:12 28 März 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    221943
    Abonnieren

    Die Chefin der französischen Front National und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat nicht vor, die Ukraine zu besuchen, sagte Le Pens Sprecher am Donnerstag gegenüber der Agentur Reuters. Damit reagierte Le Pen auf eine mögliche Absicht Kiews, ihr die Einreise zu verbieten.

    „Auf jeden Fall hatte Le Pen nicht die Absicht, dorthin (in die Ukraine – Anm. d. R.) zu fahren. Die Frage wird im Fall ihres Sieges bei den Präsidentschaftswahlen über diplomatische Kanäle gelöst“, sagte er.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass der ukrainische Sicherheitsdienst SBU mit Zustimmung des Außenministeriums Le Pen für fünf Jahre die Einreise verweigern könnte.

    Früher hatte Le Pen das Referendum über den Beitritt der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zum Staatsverband Russlands als legitim eingestuft.

    „Die Krim-Bewohner hatten beschlossen, sich Russland anzuschließen. Ich sehe keinen Grund, die Resultate dieses Referendums anzuzweifeln“, hatte Le Pen am Dienstag in Paris erklärt.

    Die Präsidentenwahl in Frankreich findet im April 2017 statt. Sollte eine zweite Runde nötig sein, werden die Wähler im Mai aufgefordert, ihre Stimme erneut abzugeben. Als Le Pens Rivale gilt Ex-Regierungschef Francois Fillon. Von der Regierungspartei kandidiert Ex-Premier Manuel Valls.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    À la française: Le Pen will raus
    Marine Le Pen fordert auf: Sagt dem Euro Adieu
    Dem Russland-Dialog zuliebe: Le Pen will Sanktionen abschaffen
    Le Pen vs. Fillon? – AfD-Vize Gauland gegen Einseitigkeit
    Tags:
    François Fillon, Einreiseverbot, Ukrainischer Sicherheitsdienst SBU, Manuel Valls, Marine Le Pen, Krim, Frankreich, Ukraine