10:30 14 August 2020
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    Bei einem Brand in einem Flüchtlingsheim in Hövelhof-Staumühle bei Paderborn in Nordrhein-Westfalen sind mehr als 50 Menschen verletzt worden, wie Tagesspiegel berichtet.

    Die Polizei vermutet, dass Bewohner des Flüchtlingsheims Matratzen angezündet und damit den Großbrand selbst ausgelöst haben könnten. Fünf Bewohner der Unterkunft seien wegen des Verdachts, „an Matratzen gezündelt zu haben“, verhaftet worden, so ein Sprecher der Bielefelder Polizei.

    Bei den meisten ins Krankenhaus gebrachten Personen handele es sich möglicherweise um Rauchgasvergiftungen, wie eine Sprecherin des Kreises Paderborn mitteilte.

    24 Menschen konnten offenbar vor Ort behandelt werden.

    Zuvor war von 30 Verletzten berichtet worden, welche ins Krankenhaus gebracht wurden.

    Am 5. Januar ist ein Brand in einer ehemaligen Militärbaracke ausgebrochen, welche derzeit als Flüchtlingsheim betrieben wird und wo nach Angaben der Behörden fast 500 Flüchtlinge leben. Zwar konnte die Feuerwehr die Flammen löschen, dennoch ist das Gebäude fast komplett abgebrannt. Die Polizei ermittelt weiter, am Freitag steht eine Begutachtung der Brandfläche durch einen Sachverständigen bevor.

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    Tags:
    Vergiftung, Krankenhaus, Flüchtlingsheim, Migranten, Brand, Polizei, Nordrhein-Westfalen, Deutschland