13:19 17 Oktober 2017
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    Silvester-Übergriffe in Innsbruck: EU-FPÖ fordert verschärften Umgang mit Migranten

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    Politik
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    Silvester-Übergriffe gegen Frauen in Köln (56)
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    Barbara Kappel, die EU-Parlamentsabgeordnete der FPÖ, bezeichnet im Sputnik-Interview den jüngsten Vorfall massenweiser sexueller Belästigung offenbar durch Migranten in Innsbruck als „kritisch“ und ruft zu härteren Migrantenkontrollen sowie konsequenterem Polizeieinsatz auf.

    Der riesige Zustrom von Migranten, so Kappel, welcher bereits zwei Jahre lang fast unkontrolliert ablaufe, sei das Problem. Nach dem Vorfall in Innsbruck müsse nun der Umgang geändert werden: „Wir können nicht mehr so handeln wir früher“, so Kappel gegenüber Sputnik.

    Die Migranten ohne Flüchtling-Status müssten generell ausgewiesen werden können. Solche Migranten machen ihr zufolge bis zu 90 Prozent der Gesamtzahl aus. Die EU-Sozialsysteme seien nicht in der Lage dem gesamten Migrationsansturm Stand zu halten, so die Abgeordnete.

    Auch die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden müsse verbessert werden, die letztlich die Anzahl der Flüchtlinge, darunter besonders der straffälligen Flüchtlinge, verringern soll. Außerdem sieht sie einen Bau neuer Flüchtlingszentren in Nordafrika und im Nahen Osten unter dem UN–Mandat als weitere nötige Maßnahme zur Entschärfung der Situation.

    In der Silvesternacht sind nach Angaben lokaler Medien auf dem Marktplatz und auf Herzog-Otto-Ufer in Innsbruck 18 Frauen sexuell belästigt worden seien. Dabei „stammen Neun der Opfer aus Österreich, sechs aus Südtirol, zwei aus Deutschland und eines aus der Schweiz”, so die Zeitung. Die Täter sollen Ausländer, wahrscheinlich aus Asien oder Nordafrika, gewesen sein.

    Der Fall erinnert die Öffentlichkeit stark an die Vorfälle von Köln im Vorjahr. Damals kam es  in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten zu massenhaften Übergriffen auf Frauen und Mädchen, offenbar durch Menschen ausländischen Aussehens – Migranten und Flüchtlinge. Bei der Kölner Polizei waren nach Stand von Ende April mehr als 1500 Anzeigen eingegangen, wobei ein Drittel der Klagen im Zusammenhang mit Sexualstraftaten eingereicht wurde. Außerdem wurden zahlreiche Diebstähle gemeldet. Bei den Tatverdächtigen solle es sich um mehrere Hundert Männer mutmaßlich nordafrikanisch-arabischer Herkunft handeln.

     

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    Angriffe, Sexualstrafrecht, Flüchtlingskriminalität, Flüchtlingskrise, Flüchtlingscamp, Flüchtlinge, UNHCHR, UN, Innsbruck, Österreich, Deutschland
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