14:14 09 April 2020
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    Die US-Geheimdienste haben keinen Plan für den Fall von Hacker-Angriffen, wie Michael Rogers, NSA-Direktor und Leiter des US-Cyber-Kommandos, Medienberichten zufolge bei einer Sitzung des US-Verteidigungsausschusses einräumte.

    Am Donnerstag habe man sich im US-Verteidigungsausschuss mit Fragen der Abwehr von Cyber-Angriffen beschäftigt. John McCain, der Vorsitzende des Ausschusses,  habe auf die Probleme in diesem Bereich zugewiesen.


    Dabei betone
    McCain, dass er keinen Plan für solch einen Fall gesehen habe. „Ich glaube nicht, dass jemand von unseren Leuten bei der Aufklärung weiß, was zu tun ist, wenn es zu einem Angriff kommt, außer über diesen zu berichten“. Er will mehrmals nach einer möglichen Reaktion gefragt haben, "aber es gibt keine Antwort“, so McCain im Senat.

    Die US-Geheimdienste dürften nicht als „unbeteiligte Beobachter“ in einer solchen Situation auftreten, so der Republikaner.

    Admiral Rodgers gab McCain Recht und unterstützte die Ausarbeitung von Aktionsplänen. „Sie haben Recht damit, dass wir noch viel zu tun haben, um Abwehrpläne in der Cybersphäre zu erarbeiten", so Rogers.

    Abschließend habe McCain seine Hoffnung ausgedrückt, dass die neue US-Regierung viel effektiver mit derartigen Gefahren umgehen wird.

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    Tags:
    Plan, US-Präsidentschaftswahl, Hackerattacken, Hackerangriff, NSA, Michael Rogers, John McCain, Russland, USA