14:36 25 Februar 2017
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    Eine Torte zur Feier des designierten US-Präsidenten Donald Trump

    "Nur Dummköpfe halten schlechtes Verhältnis zu Russland für gut" - Trump

    © REUTERS/ Ted Soqui
    Politik
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    Nur Schwachköpfe wollen eine Eskalation in den Beziehungen zu Russland, wie der designierte US-Präsident Donald Trump am Samstag via Twitter äußerte. Er versprach außerdem, dass Russland während seiner Präsidentschaft mehr Respekt vor den USA haben wird als gegenwärtig.

    „Gute Beziehungen mit Russland sind eine gute Sache, nur Dummköpfe glauben, dass schlechte Beziehungen mit Russland gut sind“, heißt es auf Trumps Twitter-Seite. 

    ​In der Welt gäbe es zu viele Probleme, um noch weitere zu schaffen, meint der designierte US-Staatschef. Er selbst werde während seiner Präsidentschaft erzielen, dass Russland deutlich mehr Respekt vor den USA haben würde als derzeit. 

    ​„Zwei Staaten werden vielleicht zum Wohl der ganzen Welt arbeiten“, schreibt er.

    Am 20. Januar wird Trump offiziell sein Amt als 45. Präsident der USA antreten.

     

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    Tags:
    Beziehungen, Donald Trump, Russland, USA
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    • R. Lee ErmeyAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, das hatte ich beim ersten Durchlesen vollkommen überlesen:

      ""..aber die politische Entwicklung wird Sie aussehen lassen, als wollten Sie mit einem Polaranzug den Frühlingsanfang partout verleugnen.""

      Schöne Metapher, aber vor dem Frühling kommt bekanntlich die Schneeschmelze. Und die kann ich im Moment noch nicht erkennen, zumal wir immer noch, kalendarisch wie auch politisch, Anfang Januar haben. Und da wäre es ein wenig verfrüht den Polaranzug gegen die politische Badehose zu tauschen. Am Ende steht man dann blaugefroren mit nacktem Hintern da.
      Nein nein, dieses Risiko gehe ich nicht ein.
      Und die politische Schneeschmelze hat auch einen Namen, die da heißt: "Minsk2" und "Krim-Einigung".
      Vorher wird es keinen Frühling geben.
    • der15.FranzoseAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, und da gilt dann auch: You made my day :)))

      ..."da wäre es ein wenig verfrüht den Polaranzug gegen die politische Badehose zu tauschen. Am Ende steht man dann blaugefroren mit nacktem Hintern da."

      Da weiß man doch gleich wieder warum man sich so manche Tage antut :)
    • Piero DoldiAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, eine ebenso witzige, bildhafte Erwiderung. Chapeau!
    • Piero DoldiAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, wir wissen ja noch gar nicht, wie die Antwort Donald Trumps in Richtung China aussehen wird.
      <<"Make America great again" – mit diesem Slogan war Trump im Wahlkampf angetreten. Doch ausgerechnet unter seiner Präsidentschaft könnte China seinen Siegeszug antreten, die USA als größte Volkswirtschaft der Welt abzulösen."">>

      Eine Gefahr für sein Land zu erkennen und die Erkenntnis auf die politische Agenda zu setzen ist doch normal. Auf die Art der Maßnahmen kommt es eben an. China ist als einziges Land zukünftig in der Lage die USA ökonomisch auf die Plätze zu verweisen, da sind wir uns wohl einig.

      "Dass die Europäer Trump Feuer unterm Hintern machen werden", wenn er den Unsinn der Sanktionen nicht mehr mitmacht, halte ich für den absoluten Schenkelklopfer des Tages. Ausgerechnet Merkel und wer noch gleich?

      Nein, vergessen Sie es der Käse ist gegessen und wenn Sie die Bedeutung der Sanktionen selber als unbedeutend abtun, dann frage ich Sie, wozu dann? Gerade Sie waren am Anfang recht begeistert und meinten, dass es Russland die Krimbesetzung und der Separationskrieg im Donbass richtig weh tun müsse und jetzt stellen Sie das in Zweifel, aber auch gleichzeitig wieder nicht.

      Wie erklären Sie sich Ihre Ambivalenz in diesem Punkt?
    • Piero DoldiAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor, die Antwort auf Ihre Respektfrage geben Sie ja bereits im dritten Absatz. Das schätze ich, meinte Trump, dass die USA wieder berechenbarer werden und auf Destabilisierungs-Tricks à la Ukraine, Maidan usw. verzichten werden. Dafür erwarten die USA dann von Russland eine ebenso klare Haltung und daraus ergibt sich dann wohl auch Respekt.

      Amerikas wirklich gefährlicher ökonomischer Gegner ist China. Für Trump ist für diesen Fall schon viel erreicht, wenn Russland und die USA in friedlicher Koexistenz wirtschaftliche Zusammenarbeit treiben, damit er den Rücken frei hat, wenn er sich China zuwendet. Die zunehmende militärische Verbündung von Russland mit China ist auch für die USA zu groß und so eine mögliche Konfrontation an mehreren Brennpunkten auf dem eurasischen Kontinent kann, wenn man in Übersee zuhause ist und alles über Ozeane herantransportieren muss, rasch zur Überdehnung führen.
    • 💥R. Lee Ermey💥Antwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, als unbedeutend habe ich die Auswirkungen der Sanktionen für die EU abgetan. Auch wenn es hier gebetsmühlenartig immer und immer wieder als angeblich schmerzlich für die EU dargestellt wird.
      Schmerzlich wird es einzig für die russische Wirtschaft sein und das ist auch gerade der Effekt der damit erreicht werden sollte.
      Gerade für die Ölindustrie ist es schmerzlich weil durch die Sanktionen wichtige Erschließungen neuer Ölfelder ausgebremst werden.

      Mich würde interessieren wie sich Trump gegenüber der Ukraine darstellt.
      Lässt er sie links liegen? Vertröstet er sie? Oder gibt er Ihnen die Aussicht auf eine gütliche Einigung?
      Das wäre mal eine echt interessante Frage.

      Ob Trump immer genau erkennt was langfristig das Beste für sein America sein wird wage ich mal zu bezweifeln. Man kann nur hoffen, dass er gute Berater an seiner Seite haben wird, die ihm bzgl. China, der russischen Hackerangriffe und den Sanktionen gegenüber Russland die einzig richtigen Verhaltensweisen empfehlen.
      Und die können nicht so weit von der Politik Obamas entfernt sein wie sich so Mancher wünschen mag.
    • Piero DoldiAntwort an💥R. Lee Ermey💥(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      💥R. Lee Ermey💥, Sie schreiben, << Schmerzlich wird es einzig für die russische Wirtschaft sein und das ist auch gerade der Effekt der damit erreicht werden sollte.
      Gerade für die Ölindustrie ist es schmerzlich weil durch die Sanktionen wichtige Erschließungen neuer Ölfelder ausgebremst werden.>>

      Aber noch in der vorletzten Antwort legen Sie Wert auf die folgende Feststellung:

      <<Auch dass Sie hinter jeder Aktion immer die Motivation der USA erkannt haben wollen Russland schwächen zu wollen halte ich für absoluten Humbug. Denn was hätten die USA von einem schwachen Russland.>>

      Tja, jetzt überlege ich, worauf kommt es Ihnen nun bei Ihren Aussagen an, denn ich werde aus diesem Parodoxon einfach nicht schlau.

      Soll Russland nun geschwächt werden, aber doch auch wieder nicht so geschwächt werden, dass es Russland schwach macht, aber durchaus als Schwächung wahrgenommen werden könnte, aber eben auch nicht so sehr schwächen darf, dass Russland als geschwächt gilt, weil die USA nicht von einem schwachen Russland haben?????????

      Psst, jetzt mal ganz ehrlich und im Vertrauen, tuschel, tuschel . . . , halten Sie mich für bescheuert?
    • avatar
      JokeAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey,
      Das Problem war bisher der amerikanische Imperialismus. (vgl chomsky 2016). Das Ziel war die Dominanz in der ganzen Welt. Ruassland ist zwar keine Supermacht mehr. es hat haber ein riesiges Gebiet, das weniger unter der Kontrolle des von den USA dominierten Finanzkapital steht. Das wollten die letzten US-Präsidenten ändern. Obama hat auch mit TTIP versucht, Europa noch stärker vom großen Kapital abhängig zu machen. Ohnehin gibt es schon ein neo-liberales Europa unter Führung von Merkel, das USA hörig ist. So kann man auch Putins Äußerung zur EU verstehen. Was bringt es mit dem Vasallen zu reden, wenn der doch nur auf seines Meisters Stimme hört. Ob Trump etwas ändert, muss man abwarten. Vielleicht gibt er ja erst einmal die aggressive Politik gegenüber Rusdsland auf, da sie nicht zum Erfolg führt. Aber die Politik der USA bleibt imperialistisch
    • Denk mit!
      Nach meiner Ansicht mußte ein Umdenken der USA Bürger kommen. Die Hollywood-Spielzeit der überlegenen Rasse, die die ganze Welt immer zum Gunsten der USA rettete, und immer der Andere der Böse ist, der die Nation vernichten will, wurde empfindlich gestört.
      B.Sanders und seine jungen Anhänger haben aber sich von diese ewig Gestrichen übers Ohr hauen lassen. Vielleicht waren sie die danach Wähler die den Trump zum Sieg halfen.
    • 💥R. Lee Ermey💥Antwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, nein, natürlich halte ich Sie nicht für bescheuert, sondern ganz im Gegenteil für einen aufmerksamen und intelligenten Gesprächspartner der nicht so stur an der prorussischen Überzeugung hängt wie manch Anderer hier.

      Ich gebe zu, dass mein Äußerungen bzgl. der Sanktionen widersprüchlich klingen. Aber vielleicht haben wir einfach nur verschiedene Sichtweisen auf diese Dinge.
      Ich sehe die Sanktionen weniger als wirtschaftliches Druckmittel, sondern eher als politisches.
      Nehmen Sie nur mal die Einzel-Sanktion gegenüber den Generaldirektor von Rossija sewodnja Dimitri Kiseljow der nicht in die EU einreisen darf.
      Was für einen wirtschaftlichen Sinn sollte eine solche Strafmaßnahme haben? Richtig! Keine! Denn es ist eine politische Maßnahme bei der wirtschaftliche Erwägungen keine Rolle spielen.
      Deshalb ist die wirtschaftliche Relevanz zu diesen Sanktionen nebensächlich.
      Natürlich soll es weh tun, aber Russland nicht schwächen.
      Was es ja scheinbar ja auch nicht tut.

      Und dies ist eben kein Widerspruch meinerseits, sondern entspricht lediglich der offiziellen Zielsetzung dieser Sanktionen.
    • Denk mit!Antwort an💥R. Lee Ermey💥(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      💥R. Lee Ermey💥,
      Die USA hat mit ihre imperiale Art nicht nur uns in wirtschaftlichen und kulturellen Form geprägt, sonder auch eine tiefgreifende Veränderungen unserer deutschen Eigenart im negativem Sinne verändert.
      Können Sie das von den Russen behaupten, wohl nicht!
    • Piero DoldiAntwort an💥R. Lee Ermey💥(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      💥R. Lee Ermey💥, im Einzelnen entfaltet es unterschiedliche Wirkungen, das ist schon klar. Lassen wir es dabei bewenden und sehen wir gespannt den weiteren Zielsetzungen auf der politischen Agenda der USA entgegen. Ich wäre ehrlich gesagt erleichtert, wenn die Konfrontation USA-Russland entschärft und zu einer realistischen Partnerschaft gewandelt werden könnte.

      Europa wird sich so oder so aufdröseln und dann wird Deutschland eine eigenständige, neue Aussenpolitik zum Rest Europas, zu den USA, aber am schwierigsten zu Russland aufbauen müssen. Ob Frau Merkel da die Richtige ist, das bezweifle nicht nur ich allen Ernstes
    • R. Lee ErmeyAntwort anDenk mit!(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Denk mit!, inwiefern sehen Sie sich denn von dem US-Einfluss negativ verändert?
      Und wirtschaftlich haben wir wohl eher von dieser Partnerschaft profitiert.
      Können Sie sich noch an das geteilte Deutschland erinnern?
      Die DDR war nicht in dem Genuss des US-Einflusses. Ok, ob es gerade ein Nachteil war auf Burger und Fastfood verzichtet haben zu müssen sein dahingestellt. Aber klar ist auch, dass es den DDR-Bürgern unter dem russischen Einfluss wirtschaftlich wesentlich schlechter ging als den US beeinflussten West-Deutschen.
    • R. Lee ErmeyAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, ja, lassen wir es dabei bewenden und uns überraschen.
      Allerdings sehe ich nicht, dass sich Europa aufdröseln wird. Letztendlich hat sich immer gezeigt, dass die EU-Mitglieder dann doch zusammenrücken wenn es ernst wird.
      Und nur Frau Merkel kann die neuen Herausforderungen meistern. Sonst sehe ich da niemanden der dieser Aufgabe nur annähernd gewachsen wäre.
    • avatar
      ThomasAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, ich bezeichne nicht die USA als "Öl- und Gasritter". USA ist ein Staat mit vielen Menschen, welche mir wirklich leid tun.
      Die haben eine starke Friedensbewegung verdient. Ich meine mit Ritter, den Geldadel, der traditionell seine Schuldverschreibungen der Gelddruckmaschine mit Rohstoffen und Schürfquoten, vor allen auch im Ausland decken. Wollen wir uns hier um Regierungsstürze und eingesetzte Marionettenregierungen unterhalten?

      Ich bin da weniger National, sondern ökonomisch Systemanalystisch unterwegs.
      Denke, dass Mexico viel für Frieden getan hat und ihre Förderquoten senkte. Jetzt haben es die Menschen dort auszubaden, weil die Preise für Benzin in Mexico so durch die Decke gingen.
      Wozu sind denn die ganzen Kriege da? Es geht um Gewinne an den Börsen, um Kontrolle des Weltmarktes, damit der ganze US-Dollar-Scheißhaufen als überbewertete Spekulationsblase nicht hoch geht.
      Es ist schon kriminell genug für geschriebenes Papier, oder digital gezeugte Werte/Schulden erarbeitete Werte und Schätze zu geben.
      Wenn das nicht zieht, dann kommen die US- Globalmörder.
      Das ist das ökonomische und das Friedensproblem. Der Mist akkumuliert nicht mehr.
    • der15.Franzose
      Earnie... sagen Sie doch bitte "könnte eventuell" - dann könnte man Sie heute eventuell auch mal ernst nehmen :) Unmöglich ist ja bekanntlich gar nichts.
    • Denk mit!Antwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, Das die DDR als "Bruderstaat der Sowjetunion" nicht gerade von den Sowjets als Bruder behandelt wurde, ist richtig. Aber die Parole "Frieden und Völkerverständigung" sah man nur im Osten, im Westen nur "die freie Welt" und Fastfood!.
    • 💥R. Lee Ermey💥Antwort anDenk mit!(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Denk mit!, und trotzdem bin ich froh eben nicht unter "Frieden und Völkerverständigung" *hüstl* groß geworden zu sein, sondern in der freien Welt mit Fastfood von McDoof 😉
    • Denk mit!Antwort an💥R. Lee Ermey💥(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      💥R. Lee Ermey💥, ja, uns ging es zu gut!
    • Denk mit!Antwort anThomas(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Thomas, und nicht vergessen die Abschaffung des Bargeldes, damit die Banken und deren Geier durch Bankkarten (Schuldkarten) noch mehr Zinsen erwirtschaften! Der kleine Mann oder die Mutter die paar Kröten nur besitzt, sitzt dann in der Schuldenfalle! Der was hat braucht ein Bargeld mehr, er bekommt eine GOLD Mastekarte oder bezahlt mit dem iPhone. Lust! Wo leben wir denn? Siehe Indien!
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