02:16 01 April 2020
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    In einem Interview für ABC News hat US-Außenminister John Kerry die Tweets des gewählten Präsidenten Donald Trump als keine gute Art und Weise zu kommunizieren bezeichnet.

    „Ich mache keine Aussagen bezüglich internationaler Politik in Twitter. Und ich denke nicht, dass die 140 Zeichen dabei helfen könnten, mit den vielen komplizierten Entscheidungen, die wir treffen müssen, fertigzuwerden“, sagte Kerry hinsichtlich der letzten Tweets des designierten Präsidenten Donald Trump.

    Er hoffe, dass die USA künftig eine andere Art und Weise zu kommunizieren  wählen würden. Dies hänge jedoch von Trumps  Administration ab.

    Zuvor hatte Donald Trump einen Tag nach der Veröffentlichung eines US-Geheimdienstberichtes zu den angeblichen russischen Hackerangriffen im Präsidentschaftswahlkampf Russland-Kritiker als „dumm“ bezeichnet. „Gute Beziehungen mit Russland sind eine gute Sache, nur Dummköpfe glauben, dass schlechte Beziehungen mit Russland gut sind“, hieß es in dem Tweet.

    Der scheidende US-Präsident Obama hatte zuvor die russischen Geheimdienste GRU und FSB für die Cyberattacken verantwortlich gemacht und gegen diese und sieben weitere russische Organisationen und Privatpersonen Sanktionen verhängt. Darüber hinaus stempelte Obama 35 russische Diplomaten als Agenten ab und verwies sie des Landes. Auf seinen Befehl wurden zwei russische Niederlassungen in New York und Maryland dicht gemacht.

    Russland weist die Vorwürfe zurück. Der Kreml kündigte spiegelbildliche Gegenmaßnahmen an, Außenminister Sergej Lawrow schlug die Ausweisung von 35 US-Diplomaten vor.

    Doch Staatschef Wladimir Putin lehnte die Vergeltungsmaßnahmen überraschend ab. Obamas letzte Sanktionen seien zwar provokant, doch Russland werde seine nächsten Schritte bei der Wiederherstellung der Beziehungen zu den USA je nach Politik der Administration von US-Präsident Donald Trump gestalten, begründete Putin seine Entscheidung. Putin sprach zudem eine ungewöhnliche Einladung aus: Alle Kinder der in Russland akkreditierten US-Diplomaten dürften an den Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten des Kremls teilnehmen.

     

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    Tags:
    Twitter, Donald Trump, John Kerry, USA