10:29 27 März 2017
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    Barack Obama und Donald Trump im Weißen Haus

    Genuss und Sorgen: Was Obama von Trump und Putin hält

    © REUTERS/ Kevin Lamarque
    Politik
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    Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat die Gespräche mit seinem Nachfolger Donald Trump nach eigenen Worten wirklich genossen, obwohl Trump und er „gewissermaßen Gegensätze“ seien. Der Noch-Staatschef äußerte sich auch zu der Popularität des russischen Staatschefs, Wladimir Putin, in den USA.

    „Wissen Sie, ich glaube, er ist sehr einnehmend und gesellig“, sagte Obama im Interview gegenüber ABC News. Die Gespräche mit dem künftigen US-Präsidenten bezeichnete Obama als „herzlich“: Trump sei offen für Vorschläge gewesen.

    „Ich habe die Gespräche, die wir geführt haben, genossen“, so Obama weiter. Trump wirke wie jemand, dem es nicht an Selbstbewusstheit fehle.

    Der scheidende Staatschef ging auch auf Trumps Umgang mit den US-Geheimdiensten ein: Obama soll den künftigen Präsidenten aufgerufen haben, den US-Geheimdiensten mehr Vertrauen entgegenzubringen. Trump hatte zuvor erklärt, er habe kein Interesse an täglichen Briefings mit Vertretern der Geheimdienste, weil er eine kluge Person sei und man ihm dieselben Sachen nicht jeden Tag zu sagen brauche. Zudem äußerte er Zweifel an den Vorwürfen der Geheimdienste über angebliche russische Hackerangriffe und Russlands Einmischung in die US-Wahlen.

    In den Unterhaltungen mit dem designierten Präsidenten habe er auch betont, so Obama, dass Trump die USA nicht wie ein Familiengeschäft leiten könne. „Man muss Respekt für die Institutionen (…) haben, um gute Entscheidungen treffen zu können“, so der scheidende Präsident.

    In dem Interview zeigte sich Obama auch über die wachsende Popularität des russischen Präsidenten Wladimir Putin in seinem Land besorgt: Es sei beunruhigend, dass manche Republikaner, Experten oder Kommentatoren mehr Vertrauen in Putin als in die Demokraten hätten. In dem Interview bezeichnete Obama Putin als Gegner. Wenn die Amerikaner mehr Neigung gegenüber einem solchen Leader als gegenüber den eigenen Behörden zeigten, dann hätten die USA größere Probleme als Cyberattacken.

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    Tags:
    Geheimdienst, Donald Trump, Barack Obama, Wladimir Putin, USA, Russland
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    Alle Kommentare

    • avatar
      K.A.S.
      Obama, wen außer die EU Merkels interessiert was der will?
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      Openmined
      Blahh...Blahhh..Lieber Obama, mach dich vom Acker. Niemand braucht einen frustrierten und nachtretenden Menschen wie Dich. (Nimm dein gleichgesinntes Dreckspack gleich mit)
    • sanpodon
      Gib auf! Das wird nichts mehr ...
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      Freddy
      <<Trump wirke wie jemand, dem es nicht an Selbstbewusstheit fehle.>> Und da liegt der Hase im Pfeffer: Trump ist ein verzogener Milliardaersbengel. Sein Selbstbewustsein steht genau so lange, bis jemand dran kratzt. Und dann rechne ich damit, dass er unberechenbar wird.
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      tina
      Späte Einsicht,keine Reue für die vergangenen
      begangenen Sünden und Gräueltaten.

      Das die Amerikaner aufwachen und für den erfundenen,
      an den Haaren herbeigezogenen Feind,
      RF sowie W.Putin, Verständnis und Wohlwollen empfinden,
      freut uns sehr.
      Es ist die Hoffnung auf Weltfrieden.
      Zum Schluss sei noch eins gesagt : Ehre wem Ehre gebührt ! ! !
    • Isnogud
      Als Oberbefehlshaber hat Obama vorsätzlich geltende Gesetze gebrochen und nicht nur er wird sich für die begangenen Verbrechen verantworten müssen. Am 20.1. ist seine Immunität Geschichte.
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      billyvor
      "Wenn die Amerikaner mehr Neigung gegenüber einem solchen Leader als gegenüber den eigenen Behörden zeigten, dann hätten die USA größere Probleme als Cyberattacken."

      Da hat er mal ausnahmsweise Recht. Leider ist Obama offenbar nie auf die Idee gekommen darüber nachzudenken, weshalb das so sein könnte. Ist wahrscheinlich auch verflixt unbequem, man könnte ja auf eigene Fehler und Versäumnisse dabei stoßen........
      Und nun bleibt ihm natürlich ohnehin keine Zeit mehr, muss sich Obama in den verbleibenden 10 Tagen doch darauf konzentrieren, wie er Russland noch möglichst viel schaden könnte ....
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      Pjotr Alexejew
      Der Bimbo ist schon Geschichte... ne, Albtraum. Wen juckt es was er vor sich hinlallt?
    • Карл-Хайнц
      Viel interessanter wäre zu erfahren, was Präsident Trump vom Kriegstreiber Obama hält. Obwohl ... ist auch nicht so wichtig. Hauptsache, der Typ verschwindet, er hat lange genug viel zu viel Menschen ermordet. Trump hat bislang ja schon ganz gut aufgeräumt in dem von Obama und Vorgängern eingerichteten Saustall; diese Linie wird er hoffentlich weiter verfolgen.
    • Piero Doldi
      Da haben die Demokraten in ihrem eigenen Land aber ein gewaltiges Imageproblem:
      <<Es sei beunruhigend, dass manche Republikaner, Experten oder Kommentatoren mehr Vertrauen in Putin als in die Demokraten hätten.>>

      Na, woher das wohl kommt? Hat da ihre ambivalente Politik und das Auftreten Hillary Clintions vielleicht etwas dazu beigetragen, Mr. Noch-President?
    • Карл-ХайнцAntwort anFreddy(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Freddy, sehr gut, dass Trump jetzt schon unberechenbar ist - jedenfalls für den Wallstreet-Klüngel. Wirklich erfrischend.
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      billyvor
      Thomas,
      Wieso verlangen Sie etwas von Sputnik, was die gesamten deutschen Qualitätsmedien tunlichst verschweigen?
      Lediglich auf ndr.de und bei DWN finden sich in Artikeln ganz am Schluss kleine Absätze, der von Protesten berichtet.
    • Карл-Хайнц
      Thomas, "President" schreibt man auf deutsch so: Präsident.

      Ihr US-Trolle enttarnt euch doch immer wieder selbst. Oh, schrieb ich es schon? Das CyberCom darf demnächst Windows-Support für Behördenrechner geben. Neue "Aufgaben" warten, LOL.
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      sinny
      Lustig, der Versager gibt dem neuen Tipps, LOL!
      Das beste ist, die haben beide nichts zu melden, da andere Institutionen die politische Richtung der us of a bestimmen.
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      eltac2000
      Jonathan:
      Die Arroganz dieses Kriegs Nobel Preisträger ist nicht zu überbieten.
      Was bildet sich dieser Fatzke eigentlich ein, wer er ist, ich würde sagen: unterste Schieblade !Dieser möchte dem neuen Präsident, Herrn Donald Trump auch noch verhalten Regel
      sugerrieren.
      Ich lach mich kaputt! Seine Felle sind schon längst auf und da von
      geschwommen, falls er jetzt nicht den Türsteher bei Soro oder "Roth wild" wird
      in dem er kleines Geld für die Hosentasche erhält.
      Wer hoch steigt, fällt tief und O mamba ist nun mal im freien Fall!
      Einen Fallschirm hat er bestimmt nicht dabei. Was meint ihr, was das für
      eine "harte" Landung wird.
      Dem neuen amerikanische n Präsident wünsche ich jedenfalls, dass es ihm
      gelingen wird, zu Hause in seinem Staat erst mal aufzuräumen, für das amerikanische Volk wieder normale Lebenbedinungen herstellt. Dafür benötigt
      er Strategen, die integer und unbestechlich sind.
      Auch wünsche ich ihm, dass gute Konversation mit Russland wieder in Gang kommt,
      damit diese Gespräche auch Früchte tragen, die mal zu einem guten Ernte Ertrag sich
      entwickeln..
      Der Präsident der Russischen Förderration wird dies sicherlich sehr begrüßen eine
      Gemeinsamkeit in den vielen anstehenden Aufgaben auch finden.
      Es gibt ein schönes Sprichwort: auf den Dächern eines Erfolgreichen sitzen immer wieder schon die Geier, die darauf warten den fleißigen Erfolg
      reichen mit allen
      Mitteln zu zerfleischen, diese Geier haben auch einen Namen: "N e i d" war immer schon ein böses Kraut.

      In diesem Sinne.
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      peter_burgermeister
      Der Okel Tom vom Weissen Haus hat ausgedient. Wie Otello - von Minderwertigkeitskomplexen zerfressen - wollte er der noch widerwertigere Faschist und noch bessere Verbrecher sein als all seine weissen Vorgänger. Das war wohl das einzige was dieser Vollversager erreicht hat und damit hat er wenigstens seinen Auftraggebebern hinter dem Vorhang wohl sehr gut gefallen.
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      Hubertus
      Wen interessiert eigentlich noch der Kasperlkopf !
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      hihardtAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor,
      mir ist ein solch fanatischer Hass, der nur aus der Gier nach Weltherrschaft erwächst, völlig unverständlich. Vor allem kann ich die Millionen Toten, die diese Gier schon hinterlassen hat, nicht nachvollziehen.
      Wladimir Putin sagte einmal:" Wenn ein Staat glaubt, einzigartig zu sein, dann muss er berücksichtigen, dass Gott alle Menschen gleich geschaffen hat." - Das hat Obama bis heute nicht verinnerlicht und wird es auch nie tun!
    • boroser1502
      Amerika und Russland als Partner und Freunde:

      Eine gute und gedeihliche Zukunft für Amerika, Russland

      und die ganze Welt.

      Denn wenn sich die USA und Russland verständigen,

      zusammenarbeiten auf ehrliche Weise, dann gibt es

      eine win- win- Situation.

      Eine lose- lose- Situation würde entstehen, bei weiterer

      Konfrontation und Eskalation.

      Viele hoffen auf eine dringend notwendige Verständigung

      zwischen den USA und Russland.
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