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    Berliner Reichstag, Sitz des Bundestages

    Berlin: Hacker-Drohungen im Vorfeld der Wahlen werden ernst genommen

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    Die Bundesregierung nimmt die von Hackern angedrohten Attacken im Vorfeld der Bundestagswahl sehr ernst. Darauf wies Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag hin.

    Er kenne keine Details, aber das Kabinett sei sich einer solchen Perspektive bewusst. Es gebe bereits entsprechende Beispiele. Eben deshalb werde die Gefahr ernst genommen, sagte der Sprecher vor der Presse in Berlin.

    Deutschlang hat bereits seine Anstrengungen zur Abwehr diverser Hackerangriffe aktiviert, aus welchem Land sie auch immer kommen könnten. Zuvor wurde berichtet, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) eine Studie zum möglichen Einfluss Russlands im Bereich der Cybersicherheit erstellt hatten.

    Seibert bestätigte, dass es einen solchen Bericht gibt, wollte aber keine Details nennen. Die Regierung prüfe den Bericht, deshalb wäre es noch zu verfrüht, von den Resultaten dieser Arbeit zu sprechen, sagte er.

    Im vergangenen Dezember war ein Server der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Deutschland angegriffen worden. BfV-Chef Hans-Georg Maaßen zufolge wurde die Attacke vom Territorium Russlands vorgenommen. Dazu sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, dass Russland während der Wahlkampagnen ebenfalls mit Hackerangriffen aus Europa, darunter auch aus Deutschland, konfrontiert ist.

     

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    Tags:
    Anschuldigungen, Hackerangriffe, Dmitri Peskow, Steffen Seibert, Russland, Deutschland