22:13 19 November 2019
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    Durch Beschuss ukrainischer Artillerie beschädigte Häuser in Donezk

    Ukrainischer Spion in Donezk verurteilt

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    Politik
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    Das Militärgericht der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) hat den ukrainischen Bürger Oleg Tschulga, der im Februar 2015 festgenommen worden war, wegen Spionage zugunsten der ukrainischen Inlandsgeheimdienste zu elf Jahren Haft verurteilt. Das teilte der Pressedienst des Ministeriums für Staatssicherheit der DVR am Dienstag mit.

    Wie die Donezker Nachrichtenagentur berichtete, wurde das Urteil aufgrund der gesammelten Beweise und eines offenherzigen Geständnisses des Angeklagten gefällt.

    Laut den Ermittlern war Tschulga, der in Slawjansk mit der Donezker Volkswehr zusammenarbeitete, 2014 vom ukrainischen Geheimdienst SBU angeworben worden. Er habe mit drei SBU-Mitarbeitern in direktem Kontakt gestanden, „die die von Tschulga gelieferten Informationen weitergeleitet und ihn beauftragt hatten, Angaben zu Bewegungen von Militärtechnik und zur Stationierung paramilitärischer Milizeinheiten der DVR sowie andere Informationen einzusammeln, die die Sicherheit der Republik bedrohten“.

    In der DVR waren bereits früher drei Personen wegen Spionage für die ukrainischen Sicherheitskräfte verurteilt worden.

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    Tags:
    Spionage, Ukrainischer Sicherheitsdienst SBU, die Donezker Nachrichtenagentur, Donezker Volksrepublik, Ukraine