11:50 20 Februar 2020
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    Der britische Außenminister Boris Johnson hat bei einem Treffen mit US-Kongressabgeordneten am Dienstag zu mehr „Engagement und Wachsamkeit“ im Verhältnis mit Russland und zum Verzicht auf eine weitere Dämonisierung des Landes aufgerufen.

    „Wir haben die Aufmerksamkeit der neuen Administration und des Kongresses darauf gelenkt, dass (…) es wahnsinnig wäre, Russland zu dämonisieren oder es in die Enge zu treiben“, erklärte der Minister.

    Johnson war zu einem offiziellen Besuch nach New York und Washington gereist, wo er mehre Treffen mit den Beratern des designierten US-Präsidenten Donald Trump und mit Kongressmitgliedern hatte.

    Der britische Außenminister hatte sich früher oft gegen Russland gewandt. So warf er Moskau unter anderem vor, den humanitären Hilfskonvoi der Uno in Aleppo unter Beschuss genommen zu haben. Beweise für diese Behauptung führte er dabei jedoch nicht an.

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    Tags:
    Verhältnis, Treffen, Dämonisierung, US-Kongress, Boris Johnson, Russland, Großbritannien, USA