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    US-Präsident Barack Obama und Chinas Staatschef Xi Jinping beim APEC-Gipfel in Peru, 20. November 2016

    Wer beurteilt, wer wie viel Einfluss in der Welt hat? - Peking widerspricht Obama

    © AP Photo / Pablo Martinez Monsivais
    Politik
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    Fragen zum Einfluss eines Landes in der internationalen Arena müssen von der Weltgemeinschaft selbst eingeschätzt werden, nicht aber von einem einzigen Land allein. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lu Kang, am Mittwoch bei einem Pressegespräch.

    Lu kommentierte damit die jüngsten Aussagen Obamas über die Rolle der USA im Vergleich zu ihren als solche bezeichneten „Rivalen“ Russland und China in der Welt.   

    „Erstens stimmen die Standpunkte Chinas und der USA hier nicht überein“, so der Sprecher.

    „Wir halten uns immer an Demokratie und internationale Beziehungen. Und wenn wir von Beziehungen zu anderen Ländern sprechen, dann konzentrieren wir uns darauf, welchen Beitrag zur  Weltgemeinschaft wir je nach unserer Entwicklung leisten können.“

    Der jeweilige Einfluss müsse „ausgehend von der Logik chinesischer Bürger, von der Völkergemeinschaft und nicht eigenständig von einem einzigen Land bestimmt werden“, betonte Lu.

    Am Dienstagabend hatte der scheidende US-Präsident Barack Obama in seiner offiziellen Abschiedsrede Russland und China als Rivalen der USA genannt, die „unseren Einfluss in der Welt nicht erreichen“ könnten.

    Am 20. Januar wird Trump offiziell sein Amt als 45. Präsident der USA antreten und damit Obama im Oval Office ablösen.

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    Tags:
    Einfluss, internationale Arena, Donald Trump, Barack Obama, Lu Kang, Russland, USA, China