13:50 22 Oktober 2017
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    Donald Trump gibt seine erste Pressekonferenz als gewählter US-Präsident

    Trump: In den Beziehungen zu Russland gibt es keinen „Reset“-Knopf mehr

    © AP Photo/ Evan Vucci
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    In den Beziehungen zu Russland gibt es aus Sicht von Donald Trump keinen „Reset“-Knopf mehr. „Die Beziehungen werden entweder verbessert oder nicht“, sagte Trump am Mittwoch auf seiner ersten Pressekonferenz als gewählter US-Präsident.

    „Ich hoffe, dass wir klarkommen werden. Dass es nicht klappt, ist auch nicht auszuschließen. Aber… Russland, China, Japan, Mexiko – alle Länder werden uns deutlich mehr achten als unter unseren vorangegangenen Administrationen“, sagte Trump.

    Er hoffe darauf, dass Moskau Washington im Kampf gegen das Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) helfen werde. Diese Terrororganisation wurde nach Ansicht des Republikaners zum Teil auf Verschulden der Administration seines Vorgängers Barack Obama aus der Taufe gehoben.

    Zu den Hackerattacken während des Wahlkampfes sagte der Präsident: "Ich glaube, es war Russland." Allerdings würden viele andere Staaten in amerikanische Systeme eindringen. Zugleich äußerte Trump die Überzeugung, dass Russland Server in den USA nicht mehr knacken wird. „Russland hätte das nicht tun sollen“, sagte er und kritisierte vor allem die Demokraten für ihre laxe Computersicherheit. Russland werde die USA mehr achten, nachdem er sein Amt angetreten habe, sagte Trump.

    Er glaube nicht, dass sein Vorgänger Obama zu weit gegangen sei, als er Sanktionen gegen Russland wegen mutmaßlicher Cyberattacken Moskaus verhängt habe.

    Am 30. Dezember hatte Obama neue Sanktionen gegen neun russische Einrichtungen wie Inlandsgeheimdienst FSB und Militäraufklärung GRU sowie gegen einige natürliche Personen verhängt. Der Schritt wurde mit „ihrer Einmischung in den Wahlprozess in den USA“ und mit dem „Druck auf US-Diplomaten in Russland“ begründet.

     

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    Tags:
    Hoffnung, Wiederherstellung, Beziehungen, Reset-Knopf, Donald Trump, Russland, USA
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