19:08 20 Januar 2017
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    Rex Tillerson, Kandidat für das Amt des US-Außenministers

    Tillerson erkennt Vereinigung der Krim mit Russland nicht an

    © AP Photo/ Evan Vucci
    Politik
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    Rex Tillerson, Kandidat für das Amt des US-Außenministers, erkennt die Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Russland nicht an. „Sie (Russen) haben ein Territorium besetzt, das ihnen nicht gehört“, sagte Tillerson am Mittwoch in Washington bei einer Anhörung zu seiner Kandidatur.

    „Die USA würden die Krim als russisch anerkennen, nachdem eine der Ukraine passende Lösung des Problems herbeigeführt worden ist“, sagte Tillerson.

    Zugleich plädierte er für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine, sollte im Donbass keine dauerhafte Waffenruhe erzielt werden. „Ich hoffe, dass die Feuerpause durchgesetzt wird. Ohne sie werden wir die Ukraine weiter stützen müssen“, sagte der Kandidat.

    Er sprach sich für die Anbahnung einer Kooperation mit Russland in den Bereichen aus, wo sie möglich ist. „Der Dialog ist extrem wichtig. Wir sollen aus dem ewigen Gegner Russland einen Partner machen.“ Im Moment sei Moskau (für die USA) ein feindseliger Rivale. Er hoffe, dass Russland nicht zu einem Feind werde, sagte Tillerson.

     

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    Tags:
    Kooperation, Rex Tillerson, Krim, Russland, USA
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    • Ullrich Heinrich
      Hier wird die einzig denkbare Lösung des Problems angesprochen, namlich eine politische Einigung mit der Ukraine oder ein Ende der Besetzung.
    • Joesi
      ...und schon der erste Minuspunkt!
      Strategie hin und Strategie her....wir wollen nun Taten sehen!
      ..und Anerkennung des Völkerechts!
      Danke!
      ...und keinen Obama Quatsch!
    • ropri
      Ach ja?! - Nun zählen Sie doch bitte auch noch alle widerrechtlich durch die USA besetzten Territorien der Welt auf, Herr Tillerson! Vergessen Sie dabei nicht jene Länder, die durch die USA gespalten und neu gegründet wurden und seitdem usa-hörig sind.
      Und vielleicht verraten Sie uns danach ob in diesen Ländern die Bevölkerungen darüber abstimmen durften, ob sie fortan zu den USA - Lakaienstaaten gehören wollen oder nicht.
    • Denk mit!
      " Im Moment sei Moskau (für die USA) ein feindseliger Rivale." Das mußte er auch sagen, damit diese Trotteln ihn als Gleichgesinnter verstehen. Hoffentlich habe sie auch das gefressen!
    • FreddyAntwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ullrich Heinrich, die Krim ist nicht besetzt. Zudem gehört sie zu Russland, ob das euch Amisocken nun passt oder nicht, ist nicht relevant.
    • Freddy
      Ich hoffe die Lobhudelei Trumps und seiner Lakaien ist somit beendet.
    • Reichsbürger
      Was für ein Vollpfosten, die Krim gehört zu Russland. Und die Ukraine zu unterstützen ist ein Verbrechen.
    • zimbo
      Wen interessiert der Ami ?
    • zimbo
      Mit Volksabstimmungen habens die Amis nicht.

      Sieht man auch bei der Wahl des jetzigen Präsidenten.
    • Ghatanothoa
      Tillerson ist die beste Wahl als Außenminister. Dass bei der Anhörung solche Aussagen von ihm kommen, war mir von vornherein klar, weil sie einfach kommen müssen. Würde er irgendwas anderes sagen, würde Tillerson nicht vom Senat als Außenminister bestätigt werden. Er muss daher gute Miene zu bösem Spiel machen und sagen, was die hören wollen. Tillerson flunkert, und das ist so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche. Und ich hoffe, dass besonders Leute wie Graham und McCain den Köder fressen. Tillerson muss nur vom Senat bestätigt werden. Für alles was danach kommt, muss er dann niemandem mehr Rechenschaft ablegen.
    • Iswall65
      Für die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung wäre es wohl besser und auch sinnvoller, man würde sich wieder Russland anschließen, so wie es einmal vor vielen Jahrzehnten war.
      Also schon vor den Sowjetzeiten.........
    • Iswall65Antwort anropri(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      ropri,
      da können sie gleich mal in den USA selbst anfangen.
      Mexiko würde sich wahrsheinlich freuen....
    • Iswall65Antwort anFreddy(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Freddy,
      ich glaube allerdings, dass solche Typen das gar nicht begreifen wollen.
      Eben geschichtsresistent....
    • FreddyAntwort anIswall65(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Iswall65, wo du recht hast, hast du recht ;-)
    • gelbAntwort anGhatanothoa(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ghatanothoa, Dein Wort in Gottes Ohr. Auch die Pressekonferenz von Trump war so eine Nummer. Dieses Geblubbere war ja unerträglich und ist nur zu erklären, wenn Trump plötzlich unter Drogen steht oder den Leuten einen Film erzählt um seine Administration durchzudrücken. Wir werden es in den nächsten Wochen sehen.
    • anitschke
      Wen juckt was diese geistige Blendgranate Tillerson anerkennt.
    • HSV Fan
      Hahaha, na das fängt schon gut an. Ob sich Russland mit Trump nicht zu früh gefreut hat?
    • tina
      ....tataaa !!! die Katze ist aus dem Sack !
      Und nix ändert sich..
      Was soll das ? Ultimaten zu stellen ist kein guter Anfang
      gleichberechtigte Beziehungen zu beginnen.
      Äusserste Vorsicht ist hier angebracht.
      Dieses wischi-waschi Gelabere gefällt mir gar nicht
      und mir ist recht mulmig zumute.
      Ich denke das wir in den nächsten Tagen noch die eine oder andere böse Überraschung erleben werden.
    • GhatanothoaAntwort angelb(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      gelb, Was genau hat Ihnen denn an der Pressekonferenz nicht gefallen? Ich fand Trump dort klasse. Falls Sie die Konferenz selbst nicht gesehen haben, rate ich Ihnen dazu, das noch bei Youtube nachzuholen. So einen Mann bräuchten wir in Deutschland.
    • GhatanothoaAntwort antina(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      tina, Diejenigen, die ihre "böse" Überraschung erleben werden, werden eher Leute wie McCain und Rubio sein, sollte Tillerson bestätigt werden. ;-) Sie glauben doch nicht wirklich, dass Tillerson auch nur eine dieser Aussagen ernst gemeint hat? Ihm blieb nichts anderes übrig. Er musste das sagen, sonst wird er kein Außenminister. Und selbst jetzt können wir nur hoffen, dass Leute wie Rubio das fressen. Haben Sie sich die Anhörung mal angesehen? So wie Rubio dort Tillerson in die Zange genommen hat, das war keine Ministeranhörung, sondern das hatte schon den Charakter des Verhörs eines Angeklagten vor Gericht.
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