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06:50 23 September 2019
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    Die Krim-Halbinsel

    Moskau kommentiert Tillersons Krim-Position

    © Sputnik / Vasiliy Batanov
    Politik
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    Moskau ist laut Kremlsprecher Dmitri Peskow mit der Position des künftigen US-Außenministers Rex Tillerson bezüglich der Krim-Halbinsel nicht einverstanden: Russland werde der neuen US-Administration seine eigene Sichtweise geduldig erläutern.

    „Wir wissen, dass die Diskussion vorbei ist. Das ist seine Position, das nehmen wir zur Kenntnis“, so Peskow. Moskau sei mit solchen Äußerungen natürlich nicht einverstanden und werde den Kern der Frage weiterhin geduldig erklären.

    Tillersons Worte, die russische Armee habe die östliche Grenze der Ukraine angeblich überschritten, und seine Äußerungen zu den US-Waffenlieferungen an die Ukraine wollte der Kremlsprecher vorerst nicht kommentieren.

    „Wir werden Außenminister Tillerson all die entsprechenden Fragen erklären, solange er diese stellen wird“, sagte Peskow weiter.

    Am Mittwoch hatte Tillerson bei seiner Rede vor dem US-Senat gesagt, die USA würden nur in dem Fall die Krim als russisch anerkennen, wenn es „breitere Übereinkünfte“ gäbe, die für das ukrainische Volk passend wären.

    In seiner Rede plädierte er außerdem für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine, sollte im Donbass keine dauerhafte Waffenruhe erzielt werden. Zugleich sprach er sich für einen Dialog mit Russland aus – dieser sei extrem wichtig. „Wir sollen aus dem ewigen Gegner Russland einen Partner machen“, betonte Tillerson.

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    Tags:
    Waffenlieferungen, Position, Dmitri Peskow, Rex Tillerson, USA, Ukraine, Krim, Russland