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    Wozu Nato-Truppenstationierung an russischer Grenze führen kann – Sacharowa

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    Verhältnis Russland-Nato (2017) (50)
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    Mit der Verstärkung der militärischen Präsenz der USA in Osteuropa versucht die scheidende US-Administration, die Beziehungen zwischen Washington und Moskau zu erschweren, wie die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag sagte.

    “Wir sind auf die Stationierung der Spezialkräfte der USA im Baltikum aufmerksam geworden. Wir werten dieses Handeln als ein weiteres Beispiel für die provokatorischen militärischen Aktivitäten nahe den russischen Grenzen im Rahmen des berüchtigten Kurses auf Eindämmung Russlands.

    Der offensichtliche Zweck dieser Bemühungen ist — ebenso wie bei der eiligen Verlegung US-amerikanischer schwerer Militärtechnik nach Europa – ein Versuch der Obama-Administration, in den letzten Tagen ihrer Amtszeit die Situation in den bilateralen Beziehungen maximal zu erschweren und die neuen US-Behörden zur Geisel ihrer planmäßigen und – gelinde gesagt – recht unfreundlichen Politik gegenüber Russland zu machen“, so Sacharowa.

    „Selbstverständlich werden wir auch künftig die gegen Russland gerichteten militärischen Vorbereitungen der USA, darunter auch in den Baltischen Ländern, bei unserer Verteidigungsplanung berücksichtigen müssen“, so die Sprecherin.

    Die USA haben das Programm zur militärischen Unterstützung ihrer europäischen Verbündeten („European Reassurance Initiative“) in „Europäische Eindämmungsinitiative“ („European Deterrence Initiative“) umbenannt. Das teilte Pentagon-Chef Ashton Carter im Zentrum für internationale und strategische Studien in Washington mit.

    Die USA würden ihre militärische Präsenz in Europa verstärken, um flexibler und schneller auf die Bedrohung zu reagieren, die Russland darstelle könne, so der US-Verteidigungsminister.

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    Tags:
    Eindämmung, Präsenz, Grenzen, NATO, Maria Sacharowa, Ashton Carter, Osteuropa, Baltikum, Russland