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    Vor Syrien-Gesprächen in Astana: Oppositionelle nennen ihre Bedingungen

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    Eine Lösung für Syrien? (2017) (230)
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    27 oppositionelle Gruppierungen Syriens, die von der Opposition gebildete „Übergangsregierung“ sowie unabhängige Oppositionelle haben in Ankara ein Schlussdokument unterzeichnet, das Bedingungen für ihre Teilnahme an den Syrien-Gesprächen in Astana enthält.

    Das Dokument, das der Agentur Sputnik zugegangen ist, sieht unter anderem die Bildung einer einheitlichen Delegation zu den Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt vor, falls die von der Opposition formulierten Bedingungen erfüllt würden. Dazu gehört die ultimative Forderung nach einer international kontrollierten zehntägigen Waffenruhe ab dem 13. Januar im Süden Syriens und in Damaskus.

    Zu den Unterzeichnern gehören Vertreter der Gruppen „Ajnad al-Sham“, „Nord-Front“, „Freie Idlib-Armee“ sowie „Jaish al-islam“ und „Fastakim“, die mit der „Dschebhat an-Nusra“ kooperieren.

    Die Gruppe „Ahrar al-Sham“, die „Dschebhat an-Nusra“ nahe steht, die  Gruppen „Failak al-Sham“ und „Bayan-Bewegung“, eine Gruppe unabhängiger Oppositioneller und die Gruppe „Dschebhat Ahl al-Sham“ haben sich der Abstimmung enthalten.

    Wie der russische Präsident Wladimir Putin zuvor mitgeteilt hatte, hat er sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan darauf geeinigt, den syrischen Konfliktseiten eine Fortsetzung der Friedensverhandlungen in Astana vorzuschlagen. Kasachstans Präsident   Nursultan Nasarbajew stimmte dieser Initiative zu. Die Gespräche sollen am 23. Januar in Astana und am 8. Februar in Genf stattfinden.

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