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    Der gewählte US-Präsident Donald Trump

    Kreml zu Trumps nuklearer Abrüstungsinitiative

    © AFP 2019 / DON EMMERT
    Politik
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    Moskau enthält sich laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vorerst einer Einschätzung der Initiative des gewählten US-Präsidenten Donald Trump, die Russland-Sanktionen unter der Voraussetzung aufzuheben, dass mit Moskau ein Abkommen über eine wesentliche Reduzierung der Nuklearwaffen geschlossen wird.

    „Wir wollen uns in Geduld fassen und abwarten, bis Herr Trump das Präsidentenamt antritt. Erst dann können wir eine Einschätzung zu der einen oder anderen Initiative geben“, so Peskow.

    Der designierte US-Präsident Donald Trump, dessen Amtseinführung für den 20. Januar angesetzt ist, hatte zuvor gegenüber der britischen Zeitung „The Times“ gesagt, er werde in die Aufhebung einiger Sanktionen einwilligen, die die USA gegen Russland verhängt hatten, wenn es ihm gelingen sollte, sich mit Moskau über eine wesentliche Reduzierung der Atomwaffen zu einigen.

    Wie Trump im Dezember 2016 betont hatte, müsse die US-Regierung „ihr Nuklearpotential wesentlich verstärken und vergrößern“, solange andere Länder ihre Einstellung gegenüber dieser Waffenart nicht revidieren.

    Das Thema Atomwaffen war während des Wahlkampfes Trumps wiederholt zur Sprache gebracht worden. Wie der Experte Joe Scarborough vom TV-Sender MSNBC unter Berufung auf Trumps außenpolitischen Berater sagte, den republikanischen Kandidaten interessiere die Frage, warum die USA ihre Atomwaffen, die sie besäßen, nicht einsetzen würden.

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    Tags:
    Initiative, Atomwaffen, TV-Sender MSNBC, Agentur RBC, Donald Trump, Dmitri Peskow, USA, Russland