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23:19 21 September 2019
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    Zeitungen mit Donald Trump auf der Titelseite

    Presse im Weißen Haus fürchtet sich vor Isolation unter Trump

    © REUTERS / Shannon Stapleton
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    Donald Trump wird US-Präsident (182)
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    Das Team des designierten US-Präsidenten Donald Trump hat vorgeschlagen, alle Journalisten aus dem Weißen Haus verlegen zu lassen, berichtet am Montag „The New York Times“ (NYT).

    Der Personalchef des Trump-Teams, Reince Priebus, erläuterte der Zeitung, die künftige Administration wolle nur einen größeren Raum finden, denn zurzeit gebe es im Weißen Haus für Pressekonferenzen nur Platz für 49 Pressevertreter.

    Pressevertreter sind laut dem Blatt jedoch schockiert. Sie glauben, damit könnten Regeln gebrochen werden, die in den USA schon jahrzehntelang existieren. Seit den 1970-er Jahren haben Journalisten das Recht, im Weißen Haus in der Nähe von Mitgliedern der US-Administration zu arbeiten, ohne dabei von den Sicherheitskräften begleitet zu werden.

    Der Pressedienst des Trump-Teams hatte zuvor mitgeteilt, dass zu den Pressekonferenzen in Zukunft eher weniger traditionelle Journalisten ins Weiße Haus eingeladen werden, sondern auch Blogger und Radio-Moderatoren. Das Beleuchten der täglichen Pressetreffen im Fernsehen würden sie verbieten, so NYT.

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    Presse, Journalisten, Weißes Haus, Reince Priebus, Donald Trump, USA