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09:47 23 Oktober 2019
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    Denkmal für die sowjetischen Soldaten in Wien

    Ehrenmal für sowjetische Soldaten in Wien geschändet – Russland legt Protest ein

    © Foto : Public Domain
    Politik
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    Das Denkmal für die sowjetischen Soldaten am Schwarzenbergplatz im Zentrum von Wien ist erneut von Unbekannten geschändet worden, wie es aus der russischen Botschaft in Österreich hieß. Der Vorfall ereignete sich am Montag, dem 16. Januar.

    Das Denkmal, auf dessen Frontseite Stalins Befehl über die Einnahme Wiens am 13. April 1945 durch die Rote Armee mit goldenen Buchstaben eingehauen ist, ist mit tiefroter Farbe übergossen worden.

    In einer Facebook-Mitteilung der Botschaft heißt es: „In Wien ist das Ehrenmal für die sowjetischen Befreier geschändet worden. Es ist auf der Frontseite mit tiefroter Farbe übergossen. Eine Protestnote ist an das Außenministerium Österreichs gerichtet worden.“

    Eine gleichlautende Mitteilung der Botschaft wurde auf ihrer Twitter-Seite veröffentlicht.

    „Im Hinblick darauf, dass derartige Akte des Vandalismus bereits früher begangen worden waren, rufen wir die österreichischen Behörden nachdrücklich auf, erschöpfende Maßnahme zur Sicherung des gebührenden Schutzes der Gedenkstätte zu ergreifen“, hieß es aus der Botschaft.

    Das Denkmal war im Jahr 2015 mit schwarzer Farbe übergossen worden. Damals schickte Russland dem österreichischen Außenministerium eine Protestnote, in der gefordert wurde, den Sachschaden zu ersetzen, die Schuldigen zu ermitteln und zu bestrafen und derartige Zwischenfälle in Zukunft zu verhindern.

    Am 8. Mai 2014 war auf den Granitstein vor der Gedenkstele die ukrainische Flagge gemalt worden.

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    Tags:
    Schändung, Protest, Denkmal, Wien, Österreich, Russland