13:31 31 März 2020
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    Die Internationale Gemeinschaft hat bislang noch keine einheitliche Front für den Kampf gegen den Terrorismus geschaffen, was Russland ernsthafte Sorgen bereitet. Das sagte der russische Außenamtschef Sergej Lawrow am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Moskau.

    Lawrow erinnerte daran, dass Präsident Wladimir Putin 2015 beim seinen Auftritt in der Uno zur Schaffung einer „einheitlichen und universellen“ Anti-Terror-Front aufgefordert hatte. Sein Aufruf sei jedoch auf taube Ohren gestoßen.

    „Das ruft natürlich ernsthafte Besorgnis und Bedauern hervor“, sagte Lawrow. „Warum ist das so? Dafür gibt es wahrscheinlich mehrere Gründe. Wir sehen, das das Problem bei der Gründung einer einheitlichen Front für die Bekämpfung von Terrorismus, organisierter Kriminalität, Drogenhandel und anderer Gefahren systemhaft wird“, sagte Lawrow.

    Putin hatte auch auf seiner jährlichen Pressekonferenz im Dezember betont, dass eine engere Kooperation zwischen der EU und Russland erforderlich sei, doch die bilateralen Beziehungen sich in einem unbefriedigenden Zustand befänden. So hätten die britischen Geheimdienste die Kontakte zu Russlands Inlandsgeheimdienst FSB total gestrichen. „Im Endeffekt lassen wir Schläge durch, sehr schwere und spürbare“, sagte Putin.

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    Tags:
    Einheitsfront, Terrorbekämpfung, Uno, Sergej Lawrow, Wladimir Putin, Russland