17:00 19 Juni 2019
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    Moskau reagiert mit Ironie auf Kritik von US-Außenminister an Trump

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    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat die Aussage von US-Außenminister John Kerry bezüglich des Fehlverhaltens von Donald Trump kommentiert.

    Der US-Außenamtschef äußerte dabei die Meinung, dass es für einen US-Präsidenten inakzeptabel sei, „sich so direkt in die Politik anderer Länder einzumischen“.

    Daraufhin zeigte sich Sacharowa besorgt darüber, dass man erst so spät auf die Idee gekommen ist: „Warum formuliert man diesen Gedanken in Washington erst so spät?“ Ihren Worten nach wäre es viel besser, wenn man den bisherigen US-Präsidenten diese Idee „am Aufgang ihrer Präsidentschaft“ vermitteln würde. Der Welt könnte dabei „viel Leid erspart werden“, betonte die Außenamtssprecherin.

    Des Weiteren schlug Sacharowa vor, die Worte von John Kerry im Oval Office aufzuhängen, damit jeder US-Präsident sie „auch nach 100 Jahren“ vor Tagesbeginn sehen könne, so Sacharowa.

    Zuvor hatte der designierte US-Präsident Donald Trump gesagt, dass er Bundeskanzlerin Angela Merkel vertraut, ihre Flüchtlingspolitik aber dennoch für einen „katastrophalen Fehler“ hält.

     

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    Tags:
    US-Administration, Einmischung, Kritik, US-Außenministerium, Donald Trump, John Kerry, Angela Merkel, Deutschland, USA