17:56 28 März 2017
Radio
    Igor Dodon, neuer Präsident der Ex-Sowjetrepublik Moldau

    Moldawien stellt EU-Assoziierungsabkommen in Frage

    © AP Photo/ Vadim Ghirda
    Politik
    Zum Kurzlink
    1553462404

    Der neue Präsident Moldawiens, Igor Dodon, will wegen wirtschaftlicher Verluste das Assoziierungsabkommen des Landes mit der Europäischen Union aufheben.

    „Ich war gegen dieses Abkommen. Es hat überhaupt keine Vorteile für Moldawien gebracht“,  sagte der neue Präsident der Republik, Igor Dodon, nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Laut dem moldawischen Staatsoberhaupt hat sein Land den russischen Markt verloren, dabei ist aber der Export in die EU auch zurückgegangen. Dodon hofft, dass nach den nächsten Parlamentswahlen die sozialistische Partei die Mehrheit bekommen und die Vereinbarung aufgehoben werde.

    Moldawien will auch einen Beobachterstatus in der Eurasischen Wirtschaftsunion erhalten. In nächster Zeit sollen dazu Konsultationen aufgenommen werden, um in den kommenden Monaten ein entsprechendes Memorandum abzuschließen. Dieses Dokument widerspreche den anderen von Moldawien unterzeichneten Abkommen nicht, so Dodon.

    Zum Thema:

    Dodon nach Treffen mit Putin: Moldawien bleibt neutral
    Moldawiens neuer Präsident feuert Nato-nahen Verteidigungschef
    Tags:
    Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU), EU, Wladimir Putin, Igor Dodon, Moldawien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Alle Kommentare

    • Isnogud
      Die entweder/oder Frage existiert nur in der "kurzsichtigen" EU, von Eurasischer Seite gibt es da keine Zwänge.
    • Reichsbürger
      Sehr gut.
    • Piero Doldi
      Er hat vollkommen Recht, bei der EU-Zugehörigkeit dieser Länder geht es doch in erster Linie nur darum, Russland nach Westen abzuschneiden. Die Menschen in Moldawien sind den Menschenrechtsverteidigern dabei doch so was von egal.
    • avatar
      Joesi
      Endlich blickt einer durch das gegen Russland gerichtete, EU-Erweiterungsspiel durch!
      Erst EU dann NATO, aus dieser längst alle Völker West-Europas aussteigen wollen.
    • ReichsbürgerAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, völlig richtig , genau das ist das Ziel.
    • avatar
      K.A.S.
      Er will wohl keine US-Zollfrei-Militärbasis, mit den vielfältigen Jobangeboten für junge Frauen oder einjähriges Monsanto Saatgut, das seine eigenen Pestizide in "Lebensmittel" einbaut...
      Das ist eindeutig Freiheit DEMOKRATIE Feindlich!
      Ein Glück für Moldawien, dass Putin in USA die Demokraten Obama/Clinton abgewählt hat, sonst würde das Ukraine Zwei und Merkel/Nuland käm mal mit einer Partei vorbei.
    • Piero DoldiAntwort anReichsbürger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Reichsbürger, das ist so ähnlich wie mit der Nato-Zugehörigkeit von Montenegro. Eine wirklich winzige Verstärkung, aber Hauptsache geschlossene Front nach Osten.
    • ReichsbürgerAntwort anPiero Doldi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Piero Doldi, leider ist dies wahr, und zuviele sind verblendet und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.
    • Earnie,
      "nach seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.."

      Ja klar, das kennen wir ja schon von Janukowitsch, der auch auf einmal den Schwanz eingezogen hat, nachdem ihm Putin einen "freundlichen" Besuch abgestattet hat.
    • avatar
      Reini
      Schade das sich die Völker in allen östlichen Ländern genau so veralbern und einlullen lassen wie die Ossis der ehemaligen DDR. Der Hammer kommt unweigerlich. Ewig kann man nicht monatlich 80 Milliarden rein pumpen ohne das es schief geht. Hätte nicht gedacht, dass man den Knall soweit raus zögern konnte.
    neue Kommentare anzeigen (0)