19:43 15 Dezember 2019
SNA Radio
    Aleksander Ceferin

    Uefa fand kein Doping-Problem in Russland

    © AP Photo / Thanassis Stavrakis
    Politik
    Zum Kurzlink
    4663
    Abonnieren

    Die speziellen Dopingtests der Europäischen Fußball-Union Uefa in Russland haben keinen Missbrauch verbotener Substanzen im Profi-Fußball nachweisen können, wie russische Medien unter Berufung auf Uefa-Präsident Aleksander Ceferin melden.

    Die Proben in Russland sind laut Ceferin im Umfeld der Uefa-Matchs von eigenen Doping-Offizieren der Fußballunion genommen, deren Analyse dann in europäischen und von der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) anerkannten Laboren durchgeführt worden. Dabei seien „keine spezifischen Probleme mit Doping in Russland“ aufgezeigt worden, so der Uefa-Präsident.

    Derartige Dopingtests sind ein fester Bestandteil des Anti-Doping-Programmes der Uefa.

    Der kanadische Anwalt Richard McLaren hatte am 9. Dezember den zweiten Teil seiner Ermittlungen im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vorgestellt. Darin behauptete er, mehr als 1000 russische Sportler hätten wenigstens von 2011 bis 2015 zu einem staatlich angelegten Dopingsystem gehört.

    Russland tritt 2018 erstmals als Gastgeber einer Fußball-WM auf. Die Spiele sollen vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in Moskau, Kaliningrad, Sankt Petersburg, Wolgograd, Kasan, Nischni Nowgorod, Samara, Saransk, Rostow am Don, Sotschi und Jekaterinburg ausgetragen werden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    „Russen rennen auch ohne Doping“ - Skilangläufer Ustjugow beweist's mit neuem Rekord
    Platini-Nachfolger: Slowene Ceferin wird UEFA-Präsident
    Anti-Doping-Agenturen fordern unbefristeten Ausschluss Russlands - Medien
    IBU gibt zu: Keine Doping-Beweise gegen russische Biathleten
    Tags:
    Fussball-Weltmeisterschaft, Dopingvorwürfe, Doping-Probe, Dopingskandal, UEFA, Richard McLaren, Aleksander Ceferin, Europa, Kanada, Russland