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    US-Präsident Donald Trump (2017) (279)
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    Das Pentagon und der US-Konzern Lockheed Martin stehen laut Reuters kurz vorm Abschluss eines gemeinsamen Deals, gemäß dem bis Ende Januar 90 Kampfjets des Typs F-35 für knapp neun Milliarden US-Dollar gekauft werden sollen. Der Preis pro Maschine soll erstmals unter 100 Millionen betragen.

    Zwar würden die Verhandlungen noch laufen, aber noch vor Monatsende soll der Vertrag über den Kauf von 90 F-35-Jets abgeschlossen sein, heißt es. Dass der Preis pro Jet zum ersten Mal in seiner Geschichte auf unter 100 Millionen US-Dollar falle, hänge mit der Kritik des designierten US-Präsidenten Donald Trump zusammen, schreibt Reuters.

    Mitte Dezember 2016 hatte Trump via Twitter geäußert, die Preise pro F-35-Jet sei „außer Kontrolle“ geraten. Nach seinem Amtsantritt am 20. Januar 2017 sollen bei militärischen und anderen Anschaffungen „Milliarden Dollar gespart werden können und auch werden“. Daraufhin seien die Aktien von Lockheed Martin um 4,2 Prozent gefallen.

    ​Daraufhin teilte Marillyn Hewson, CEO bei Lockheed Martin, nach einem Treffen mit Trump mit, sie habe dem designierten US-Präsidenten persönlich versprochen, die Preise für die F-25 zu senken: „Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit dem designierten Präsidenten Donald Trump, und ich versicherte ihm, dass ich seine Botschaft zur Preissenkung der F-35 laut und deutlich gehört habe. Ich persönlich gab ihm mein Wort, den Preis stark zu senken“, so Hewsons.

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    Tags:
    Militär, Preis, F-35, Lockheed Martin, Marillyn Hewson, Donald Trump, USA