11:21 18 Februar 2020
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    Der Westen befürchtet eine Einigung des russischen Volkes, wie der Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, am Donnerstag beim Forum für slawische Einigkeit „Mit Russland für immer“ äußerte.

    „Die jetzige Situation in der Welt ist sehr kompliziert und besorgniserregend. Alle gehen gegen Russland vor. Alle versuchen, es für alle Sünden verantwortlich zu machen, und mit allen möglichen Steinen zu bewerfen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Westen Angst vor uns hat. Wenn das russische Volk beginnt, sich zu vereinigen, gibt es in der Welt kein solch starkes Volk wie unseres“, so Sachartschenko.

    Das geeinigte russische Volk könne alle Schwierigkeiten überwinden.

    „Der Prozess der Einigung (des russischen Volkes- Anm. d. R.) hat auf der Krim begonnen“, so Sachartschenko.

    Delegationen der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk halten sich zurzeit zu einem dreitägigen Besuch auf der Krim auf. Die Visite erfolgt auf Einladung der Russischen Gemeinde der Halbinsel und fällt zeitlich mit dem 363. Gründungstag der Rada von Perejaslawl zusammen. 

    Die Saporoger Kosaken unter dem Hetman Bogdan Chmelnizki hatten in der Kosakenrada am 18. Januar 1654 in Perejaslaw die historische Entscheidung getroffen, sich unter den Schutz des russischen Zaren Alexej Romanow zu begeben.

    Die Krim war im März 2014 — nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war der nationalistisch geprägte Staatsstreich in Kiew vom Februar 2014. Die ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an.

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    Tags:
    Volk, Einigung, Alexander Sachartschenko, Krim, Lugansk, Donezk, Ukraine