01:13 30 Oktober 2020
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    Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) will einen Militäreinsatz in Gambia kurz nach dessen Start wieder stoppen, damit der Ex-Präsident der Republik seine Vollmachten niederlegen und die Macht dem designierten Präsidenten übergeben kann, wie Reuters am Freitag unter Verweis auf Regierungskreise mitteilte.

    Demnach wurden die Soldaten angewiesen, ihren Vormarsch zu unterbrechen. Die Organisation stellte aber die Forderung, dass der langjährige Staatschef Yahya Jammeh, dessen Amtszeit am Donnerstag abgelaufen sei, bis Freitagmittag seine Vollmachten niederlegen müsse, sonst würde die Operation fortgesetzt.

    Jammeh, der das Präsidentenamt seit 1994 bekleidet hatte, weigerte sich, die Macht zu übergeben.

    Zuvor hatte Senegal sein Militärkontingent ins Nachbarland Gambia verlegt, um die angespannte Situation zu normalisieren. Senegal unterstützt mit seinem Vorgehen Adama Barrow, der die Präsidentenwahl im Dezember 2016 gewonnen hatte. Sein Rivale Jammeh erkennt die Niederlage allerdings nicht.

    Der UN-Sicherheitsrat hatte eine Resolution verabschiedet, wonach der Initiative zu einer militärischen Einmischung zugestimmt werden sollte.

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    Tags:
    Einstellung, Militäreinsatz, Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas, UN-Sicherheitsrat, Reuters, Adama Barrow, Yahya Jammeh, Senegal, Gambia