08:27 20 Februar 2020
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    Der russische Vize-Premier Witali Mutko hat die Daily-Mail-Meldung über einen angeblichen Anruf von Fifa-Chef Gianno Infantino vor seiner Wiederwahl zum Präsidenten des russischen Fußballverbandes 2015 als „Quatsch“ bezeichnet.

    „Wenn er mich darum gebeten hätte, hätte ich nicht kandidiert“, so Mutko. Er pflege gute Beziehungen zu dem Weltfußballverband und wenn die Fifa etwas „empfohlen hätte“, hätte er sich das auch zu Herzen genommen.

    Die Wahl des Fifa-Präsidenten
    © Sputnik / Alexander Wilf

    Am Sonntag hatte die Zeitung Daily Mail von einem Telefongespräch berichtet, in welchem Infantino Mutko, gebeten haben soll, seine Kandidatur zur Wahl des Präsidenten des russischen Fußballverbandes, vor dem Hintergrund des Doping-Skandals mit russischen Sportlern, zurückzuziehen.

    Wada-Chef Richard McLaren hatte Russland in seinem Bericht vom 18. Juli staatlich organisiertes Doping vorgeworfen. Die Wada forderte Fifa dazu auf, Mutkos Rolle dabei zu untersuchen.

    Am 9. Dezember hatte der kanadische Anwalt Richard McLaren den zweiten Teil seiner Ermittlungen im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) vorgestellt. Aus welchen hervorgeht, dass es keinerlei Beweise für eine Beteiligung Mutkos an dem Doping-Skandal gebe.

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    Tags:
    Reaktion, Doping, Dopingskandal, Weltmeisterschaft, Fußball-WM 2018, WADA, FIFA, Richard McLaren, Gianni Infantino, Witali Mutko, Moskau, Russland