01:54 25 Februar 2020
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    Eine Lösung für Syrien? (2017) (230)
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    Die syrische bewaffnete Opposition will bei den Syrien-Gesprächen in Astana auch die Lage im Wadi-Barada-Gebiet bei Damaskus zur Sprache bringen, wo die vom Iran kontrollierte Hisbollah angeblich immer wieder die Waffenruhe verletzt. Dies sagte am Montag Oppositionsvertreter Usama Abu Seid, wie das Nachrichtenportal Life.ru berichtet.

    „Gegenwärtig entsteht eine Situation, in der die Feuerpause im Raum Wadi al-Barada nahe Damaskus nicht eingehalten wird, insbesondere durch ausländische bewaffnete Gruppen, die vom Iran kontrolliert werden, allen voran die Hisbollah. Das ist nicht einfach nur ein Verstoß gegen die Waffenruhe, sondern ein Versuch, das Territorium zu besetzen“, so der Vertreter der syrischen Opposition.

    Die Syrien-Gespräche finden am 23. und 24. Januar in  der Hauptstadt Kasachstans, Astana, und am 8. Februar in Genf statt. Sie erfolgen im Rahmen der trilateralen Zusammenarbeit: Vertreter Russlands, des Iran und der Türkei sowie der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura werden an ihnen teilnehmen. Die Delegation der syrischen Opposition soll laut Medienmeldungen immer noch keinen Chefunterhändler und auch keine gemeinsame Plattform gefunden haben, in ihr sind Vertreter von 15 bewaffneten Gruppierungen vertreten.

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    Tags:
    Opposition, Hisbollah, Wadi Barada, Astana, Syrien