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15:38 23 September 2019
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    Ein Jäger (Symbolbild)

    Wenn Cameron „Johnsons“ schießt, fühlt er sich gut

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    Politik
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    Großbritanniens Ex-Premier und Hobby-Fasanenjäger David Cameron benennt seine Beutetiere oft nach amtierenden britischen Ministern wie Außenminister Boris Johnson oder Justizministers Michael Gove. Dies schreibt am Montag die britische Tageszeitung „Daily Mail“.

    Der Politiker soll beim jüngsten Weltwirtschaftsforum in Davos gegenüber der Presse über seine liebsten Freizeitbeschäftigungen gescherzt haben.

    „Ich nutze die freigewordene Zeit, um zum Schießen zurückzukehren. Es stellte sich heraus, dass ich mich viel besser fühle, wenn ich ein paar ‚Boris‘ und ‚Michaels‘ geschossen habe“, erklärte Cameron.

    Wie „Daily Mail“ unter Verweis auf namentlich nicht genannte Freunde Camerons schreibt, betrachtet der Ex-Premier seine früheren Verbündeten Johnson und  Gove jetzt als „Verräter“.

    Es gehe dabei vor allem um deren Positionen zum Brexit: Cameron habe geglaubt, seine Mitstreiter würden hinsichtlich des EU-Austritts Großbritanniens loyal bleiben und für einen Verbleib des Landes eintreten. Johnson und Gove unterstützten indes aktiv die Austrittskampagne.

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    Tags:
    Michael Gove, Boris Johnson, David Cameron, Großbritannien