22:10 28 Oktober 2020
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    Vor den Syrien-Gesprächen in Astana hat der russische Außenminister Sergej Lawrow „Versuche“ registriert, die ursprünglich vereinbarte Delegation der bewaffneten Oppositionsgruppen aus Syrien durch im Exil lebende politische Assad-Gegner zu ersetzen.

    Russische Langstreckenbomber Tu-22 werfen gegen IS-Stellungen in Syrien Bomben  ab
    Ministry of Defence of the Russian Federation
    Ziel der neuen Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und ihren Gegnern, die am Montag in der kasachischen Hauptstadt begonnen haben, besteht darin, die Waffenruhe in Syrien zu stärken.

    „Es hat ein ‚Manöver‘ gegeben, um die Delegation der bewaffneten Oppositionsgruppen durch Vertreter der politischen Opposition aus Emigrantenkreisen zu ersetzen“, sagte Lawrow am Montag.

    Russland habe nichts gegen die Teilnahme der politischen Opposition am Friedensprozess, gehe jedoch davon aus, dass das Ziel der Gespräche in Astana darin bestehe, die bewaffneten Gruppen in den Verhandlungsprozess einzubeziehen. Bei den weiteren Gesprächen in Genf könnten dann „ausnahmslos alle Oppositionsgruppen“ antreten.

     

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    Tags:
    Sergej Lawrow, Astana, Syrien