04:01 19 August 2017
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    Trumps Draht zum Kreml? US-Geheimdienste weiter ohne Beweise

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    Obwohl die US-Geheimdienste weiter wegen möglicher Kontakte zu Russland gegen das Team des neuen US-Präsidenten Donald Trump ermitteln, haben sie noch immer keine „Beweise für Verstöße“ gefunden, wie der TV-Sender CBS News am Dienstag berichtet.

    Demnach haben die Ermittlungsorgane ein Telefongespräch zwischen dem Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Michael Flynn, und dem russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, unter die Lupe genommen. Das Telefonat erfolgte nach der Bekanntgabe der neuen US-Sanktionen Ende Dezember 2016. Dennoch würde nicht nur gegen Flynn ermittelt. Unter anderem solle auch geklärt werden, ob noch jemand „Russland wichtige US-Informationen, darunter Geheimnisse über den korporativen Handel, mitgeteilt hat, und ob die Strafgesetzgebung dabei verletzt wurde“.

    Zuvor hatte die Agentur Reuters mitgeteilt, dass Flynn und Kisljak am 28. Dezember fünf Telefonate geführt haben – im Zeitraum zwischen der Bekanntgabe der neuen US-Sanktionen und der Entscheidung von Präsident Putin, keine Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

    Damals hatte Trumps Sprecher nur ein Telefongespräch zwischen Flinn und Kisljak vom 29. Dezember bestätigt, wobei darin nicht die Sanktionen thematisiert worden seien.

    Russlands Außenministerium äußerte sich bisher nicht zu den möglichen Kontakten zwischen Flynn und Kisljak. „Wir kommentieren die täglichen Arbeitskontakte unserer Botschaft sowie von Vertretern des russischen Außenministeriums mit ihren Kollegen aus anderen Ländern nicht, darunter auch aus den USA“, hatte damals Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow gesagt.

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    CBS News, Reuters, Michael Flynn, Donald Trump, Sergej Kisljak, Sergej Rjabkow, USA