09:01 24 August 2017
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    Vaira Vike-Freiberga, die ehemalige Präsidentin Lettlands

    Lettische Ex-Präsidentin bezeichnet ihr Volk als „verhasst und neidisch“

    © AP Photo/ Geert Vanden Wijngaert
    Politik
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    Die ehemalige lettische Präsidentin Vaira Vike-Freiberga ist Medienberichten zufolge von den Bürgern Lettlands wegen deren „Hasses und Neids“ enttäuscht, und wünscht sich deshalb, nach ihrem Tod im Ausland begraben zu werden.

    Demnach soll sich die ehemalige Staatschefin einen Platz auf dem ersten Waldfriedhof in Riga gesichert haben, woraufhin das staatliche Büro für Korruptionsprävention und –bekämpfung in Lettland (Knab) auf sie aufmerksam geworden sei.

    Die Ex-Präsidentin ist nun enttäuscht, weil gegen sie „solch erbärmliche Sachen“ gerichtet würden. Ihr Glaube an „das geistige und psychologisch Wachstum“ des lettischen Volkes sei daher gefährdet, so Vike-Freiberga. Nach diesem Vorfall schrieb die Politikerin außerdem bei Facebook, dass es wohl besser wäre, wenn sie in Kanada beerdigt oder gar kremiert würde. In einem fremdem Land käme niemand auf die Idee, auf die letzte Ruhestätte einer Person neidisch zu sein, ist sie überzeugt.

    Vaira Vike-Freiberga war in der Zeit von 1999 bis 2007 lettische Präsidentin und kurz vor ihrer Wahl aus Kanada zurückgekehrt.

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    Tags:
    Kurioses, Bedauern, Ermittlung, Beerdigung, Vaira Vike-Freiberga, Kanada, Lettland
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