02:32 20 August 2017
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    Schrei (Symbolbild)

    Schwedischer Politiker fordert „Trump-Mord“ – und tritt zurück

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    Politik
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    US-Präsident Donald Trump (2017) (279)
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    Der Sozialdemokrat und Stadtratsabgeordnete des schwedischen Kalmar, Roland Petersson, ist zurückgetreten, nachdem er per Facebook dazu aufgerufen hatte, den US-Präsidenten Donald Trump zu erschießen, wie der schwedische Fernsehsender SVT berichtet.

    Der Beitrag Peterssons erschien demnach am Sonntag und wurde nach einer Stunde schon wieder gelöscht. Trotzdem sorge er für Aufruhr.

    „Ich dachte, Trump beruhigt sich, wenn er Präsident geworden ist. Wie habe ich mich aber geirrt. Er übertrifft meine schlimmsten Erwartungen!! Könnte ihn jemand bitte erschießen“, wird Peterssons Facebook-Beitrag von der Lokalzeitung Östra Småland zitiert.

    „Ich verlasse prompt meinen Posten. Ich möchte kein Ballast für die Partei (Sozialdemokratische Arbeiterpartei Schwedens SAP – Anm. d. Red.) sein. Ich habe diese Entscheidung selbst getroffen und einen Brief an die Partei gesandt“, kommentiert Petersson den Skandal.

    Was passiert, wenn Trump bei der Amtseinführung getötet wird?— Medien

    Der Grund für den Wutausbruch war laut Petersson seine Enttäuschung über Trumps Einstellung gegenüber der Klimafrage. Nichtsdestotrotz sei es natürlich „idiotisch“ gewesen, so etwas zu schreiben.

    Klimawandel: Russischer Forscher nennt den Hauptschuldigen

    Inhalte über Klimawandel waren nach der Amtseinführung des 45. US-Präsidenten Donald Trump von der offiziellen Webseite des Weißen Hauses entfernt worden. Stattdessen wurde eine neue Seite erstellt, die die Ziele der Trump-Regierung im Bereich Energie, Außenpolitik, Verteidigung, Rechtspflege und Wirtschaft erklärt.

    Trump hatte sich mehrmals sehr skeptisch über Naturschutzprogramme geäußert.

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