21:21 20 August 2017
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    Militärtechnik im Osten von Mossul

    Mossul: Hunderttausende Zivilisten in IS-Gewalt – Iraks Premier kündigt Offensive an

    © AFP 2017/ Dimitar Dilkoff
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    Kampf gegen IS-Terror (2017) (156)
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    In den von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) kontrollierten Bezirken der irakischen Stadt Mossul leben etwa 750.000 Menschen, meldet AFP unter Berufung auf UN-Angaben.

    Wie Lise Grande, Koordinatorin für humanitäre Fragen im Irak, sagte, werden Lebensmittel und Bedarfsgüter in den von den Dschihadisten besetzten Stadtbezirken immer teurer. Die Wasser- und Stromversorgung werde außerdem ab und zu unterbrochen. Einige Stadteinwohner seien gezwungen, ihre Möbel für Beheizungszwecke zu verbrennen, so Grande.

    Im irakischen Verteidigungsministerium hieß es am Montag, dass das Militär die IS-Kämpfer aus dem letzten östlich des Flusses Tigris gelegenen Stadtbezirk von Mossul abgedrungen habe. Am Dienstag sollen die irakischen Streitkräfte laut Reuters die Vorbereitungen für eine Operation zur Befreiung des westlichen Teils von Mossul vom IS in Angriff genommen haben.

    Der irakische Premier Haider al-Abadi hat die Befreiungsoperation in einer Fernsehansprache angekündigt: „Die Zeit ist reif, ein großer Sieg naht… Ich gebe heute den Beginn der Operation zur Befreiung der Provinz Ninawa bekannt.“

    Die irakische Armee führt seit dem 17. Oktober gemeinsam mit der Volkswehr und den kurdischen Peschmerga-Abteilungen und mit Unterstützung der Fliegerkräfte der US-geführten internationalen Koalition  eine Operation zur Befreiung von Mossul von den IS-Terroristen.

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    Offensive, Gewalt, Islamischer Staat, AFP, Medienkonzerns Thomson Reuters, Lise Grande, Haider al-Abadi, Mossul, Irak
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