16:47 12 Dezember 2017
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    Barron Trump

    Weißes Haus appelliert: Klein-Trump muss raus aus Medienrummel

    © REUTERS/ Win McNamee/Pool
    Politik
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    Das Weiße Haus hat in einem offiziellen Statement die Medien dazu aufgerufen, nicht mehr über den zehnjährigen Sohn des neuen US-Präsidenten Donald Trump, Barron, zu berichten. Er solle wie ein normales Kind aufwachsen dürfen, ohne ständig in den Schlagzeilen zu stehen.

    „Es ist eine lange Tradition, dass die Kinder der Präsidenten die Möglichkeit bekommen, außerhalb des politischen Scheinwerferlichts aufzuwachsen“, geht aus dem Statement hervor, das am Dienstag auf der offiziellen Webseite des Weißen Hauses veröffentlicht wurde. „Das Weiße Haus erwartet, dass diese Tradition fortbesteht. Wir schätzen Ihre Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.“

    Nach Trumps Amtseinführung wurde vor allem in den sozialen Netzwerken über den Zehnjährigen hergezogen. Internet-Nutzer warfen Barron vor, bei der Zeremonie am 20. Januar schläfrig und abwesend gewirkt zu haben, und machten sich über ihn lustig.

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    Wie zuvor berichtet worden war, suspendierte der Fernsehsender NBC seine Autorin der TV-Show „Saturday Night Live“ Katie Rich wegen eines beleidigenden Tweets über den zehnjährigen Barron. Rich hatte geschrieben: „Barron wird der erste Schütze mit Hausunterricht dieses Landes sein.“

    Daraufhin machten sich Chelsea Clinton, die Tochter der Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, und Monica Lewinsky, die 1998 durch den Sex-Skandal mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton fragwürdige Berühmtheit erlangte, via Twitter für Barron stark. Er verdiene es, einfach Kind zu sein, betonten sie.

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    Tags:
    Presse, Kind, Mobbing, soziale Netze, Medien, Weißes Haus, Barron Trump, Donald Trump, USA
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