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21:00 20 Oktober 2019
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    Übungen im russischen Militärbezirk Süd

    Schoigu: Darum muss russische Armee im Süden gestärkt werden

    © Sputnik / Vasilij Batanov
    Politik
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    Russland stärkt weiterhin seine Truppen im Militärbezirk Süd wegen der aktuellen Lage in der Südostukraine und der Gefahren des internationalen Terrorismus, wie der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch bei einer Sitzung des Kollegiums der Behörde sagte.

    Die militärpolitische Lage im Südwesten Russlands sei instabil, was laut Schoigu vor allem auf die Situation im Südosten der Ukraine und die Aktivitäten internationaler Terrororganisationen und Gruppierungen im Nordkaukasus zurückzuführen ist.   

    Aus diesem Grund müsse die Gefechtsstärke der Truppen des Bezirks weiterentwickelt, mehr Vertragssoldaten rekrutiert, die Truppen mit neuer Waffen- und Kampftechnik ausgestattet und die Militärinfrastruktur weiter fortgesetzt werden, so der Verteidigungsminister.

    Die Einsatzmöglichkeiten des Militärbezirks Süd seien außerdem im Vorjahr um zehn Prozent gewachsen.

    Im Osten der Ukraine schwelt seit Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 9.500 Menschen ums Leben gekommen. Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe. Sie wird jedoch immer wieder verletzt.

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    Tags:
    Truppen, Gefechtsstärke, Uno, Sergej Schoigu, Ukraine, Russland