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21:01 17 Oktober 2019
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    Angriff auf Pressefreiheit: Moskau kommentiert US-Anschuldigungen gegen RT-Reporter

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    Politik
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    Die gegen den russischen RT-Journalisten Alexander Rubinstein gerichteten Vorwürfe seiner Teilnahme an den Protesten gegen den neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump sind erfunden und parteiisch, wie der Leiter des Ausschusses für Informationspolitik in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Leonid Lewin, sagte.

    „Bei seiner Festnahme hat er (Rubinstein – Anm. d. Red.) sich selbst als Korrespondent identifiziert, der eine Reportage macht. Leider ist es keine Seltenheit, dass unsere Journalisten im Ausland verfolgt werden“, so Lewin.

    Als Beweis dafür verwies er auf Festnahmen russischer Reporter in der Ukraine.

    „Gleichzeitig befinden sich die USA im Unterschied zu unserem Nachbarn weder in einer politischen Krise noch in einem Bürgerkrieg, weshalb es eine feste Hoffnung darauf gibt, dass die Anschuldigungen gegen Alexander Rubinstein fallengelassen werden und die US-Regierung damit beweist, wie sie den 1. Zusatzartikel zur US-Verfassung ehrt“, so der Politiker abschließend.

    Die Vorsitzende der Kommission für Entwicklung der Gesellschaftsdiplomatie und Unterstützung der Landsleute im Ausland bei der Gesellschaftskammer, Jelena Sutormina, sagte gegenüber der russischen Agentur RIA Novosti, dass die aktuelle Situation mit der Festnahme des russischen Journalisten Rubinstein wie ein Angriff auf die Meinungs- sowie Pressefreiheit aussehe.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass der russische Reporter Alexander Rubinstein während der Proteste in den USA am 20. Januar festgenommen worden sei, obwohl er seinen Presseausweis vorgezeigt haben soll, und ihm bis zu 10 Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 US-Dollar drohten.

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    Tags:
    Pressefreiheit, Reporter, Staatsduma, Russia Today, USA, Moskau, Russland