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    US-Präsident Donald Trump

    Trump will Ermittlungen zu angeblichem Wahlbetrug

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    US-Präsident Donald Trump will Ermittlungen gegen angebliche massenhafte Fälschungen bei den jüngsten US-Präsidentschaftswahlen einleiten, wie die russische Zeitung RBK am Mittwoch berichtet.

    „Ich werde um eine groß angelegte Untersuchung zum Wahlbetrug bitten“, schrieb Trump in seinem Twitter-Account. 

    Dabei handelt es sich ihm zufolge um Wähler, die in mehr als zwei Staaten registriert wurden, illegale Wähler sowie registrierte Wähler, die bereits verstorben sind.

    Für den 2. Februar kündigte Trump die Einberufung des Obersten Gerichtes an.

    Wie die Zeitung „Washington Post“ berichtet hatte, hatte die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton laut Trumps Aussagen mehr Direktstimmen bei den US-Wahlen bekommen, weil Millionen Wähler illegal abstimmten.

    Zuvor hatte Trump via Twitter auf „ernsthaften Wahlbetrug“ und Millionen „illegale“ Stimmen für Clinton bei den Präsidentschaftswahlen am 8. November aufmerksam gemacht. „Millionen Menschen“ hätten illegal gewählt, meinte er schon damals. Experten hatten jedoch laut Reuters für einen großangelegten Wahlbetrug keine Anhaltspunkte. Auch der wichtigste Republikaner im Kongress, der Chef des Repräsentantenhauses Paul Ryan, erklärte, er habe dafür keine Belege gesehen.

    Die US-Wahl ist grundsätzlich in zwei Phasen unterteilt: Am 8. November hatten die US-Bürger die Wahlmänner ihres jeweiligen Bundesstaates gewählt. Für den Sieg waren 270 der insgesamt 538 Wahlmännerstimmen erforderlich. Während Clinton mehr Direktstimmen sammeln konnte, überrundete Trump sie mit den erreichten Wahlmännerstimmen. Von den ihm zustehenden 306 Wahlmännerstimmen hat Trump 304 erhalten.

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    Tags:
    Ermittlungen, Wahlbetrug, Twitter, The Washington Post, RBK, Hillary Clinton, Paul Ryan, Donald Trump, USA, Russland