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    Russland muss privilegierter Partner Europas werden – EU-Abgeordneter

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    Die EU muss Russland als privilegierten Partner annehmen, wie der französische Abgeordnete im Europäischen Parlament, Younous Omarjee, im Interview mit der russischen Zeitung „Iswestija“ sagte.

    „Vor dem Hintergrund der umfassenden Sicherheitsgefahren, seien es Cyberangriffe oder Terrorismus, sollte man der globalen Zusammenarbeit die höchste Priorität einräumen, die den Rahmen der üblichen Interessenvertretung sprengt“, so der Abgeordnete. „Man darf nicht vergessen, dass die USA lange Zeit unser Verbündeter waren. Nun ist die Zeit gekommen, da auch Russland zu unserem privilegierten Partner werden sollte – zu einem Partner, mit dem wir uns auf einem Kontinenten befinden“, so Omarjee weiter.

    Derzeit stehe die EU vor der großen Aufgabe, eine europäische militärische Allianz zu bilden, die festere Positionen einnehmen würde als bislang die Nato. Omarjee zufolge diene das Atlantische Militärbündnis derzeit allein den Interessen der USA.

    „Eine europäische Militärallianz muss im Falle ihrer Gründung die Kooperation mit Russland zu vielen Fragen sicherstellen. Dabei ist jedoch kein Bündnis mit Moskau gemeint“, so der Abgeordnete weiter. Russland habe eigene Prioritäten und Interessen und verfüge über eine Militärmacht, die in der Lage sei, die Militärallianz in ein Ungleichgewicht zu bringen.

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    Tags:
    Verbündete, Terrorismus, Cyberangriff, Gefahren, Zusammenarbeit, Abgeordnete, NATO, EU-Parlament, Russland, Europäische Union