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    Sicherheitszonen für Syrien? Kreml rät Washington zu gewissenhaftem Abwägen

    © REUTERS / Abdalrhman Ismail
    Politik
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    Eine Lösung für Syrien? (2017) (230)
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    Moskau ruft die USA laut Kremlsprecher Dmitri Peskow dazu auf, die möglichen Folgen einer Einrichtung von gesicherten Zonen für Flüchtlinge in Syrien sorgfältig abzuschätzen.

    „Es ist wichtig, dass dies die Situation mit den nicht noch mehr erschwert“, so Peskow. „Man sollte alle möglichen Folgen in Betracht ziehen.“

    Dabei betonte Peskow, dass diese Entscheidung eine souveräne sei. „Mit Russland haben sich unsere US-Partner nicht beraten“, teilte der Kreml-Sprecher mit.

    Zuvor war bekannt geworden, dass der neue US-Staatschef Donald Trump spezielle Sicherheitszonen in Syrien einzurichten plane, um so das Problem mit den Flüchtlingen im Land zu lösen. Details legte er jedoch nicht offen.

    Die Administration seines Vorgängers Barack Obama hatte die Einrichtung von sicheren oder flugfreien Zonen ebenfalls erörtert, doch kam damals zum Schluss, dass es viel zu aufwendig sei und die USA in den innensyrischen Konflikt hätte hineinziehen können.

    In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen bewaffnete oppositionelle, aber auch islamistische Terrorkämpfergruppierungen gegenüber.

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    Tags:
    Beratung, Entscheidung, Folgen, Flüchtling, Sicherheit, Dmitri Peskow, Syrien, USA, Russland