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    Zeitung mit Donald Trump auf der Titelseite

    „Mund halten und zuhören“ - Trump-Berater gibt Medien Rat

    © AFP 2019 / Bryan R. Smith
    Politik
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    Donald Trumps enger Berater Stephen Bannon hat die Medien gegenüber der Zeitung „The New York Times“ als „Opposition“ der amtierenden Regierung bezeichnet und scharf kritisiert. Außerdem gab er den Journalisten noch einen Hinweis mit auf den Weg.

    „Die Medien sollten sich schämen, demütig sein und ihren Mund halten und mal eine Weile zuhören“, sagte Bannon am Mittwoch im Interview.

    „Ich will, dass Sie das zitieren.“

    Die Medien seien eine Oppositionspartei, die das Land nicht verstehe. „Sie verstehen noch immer nicht, dass Donald Trump der Präsident der Vereinigten Staaten ist“, wetterte er weiter.

    Mit Blick auf den Wahlausgang hätten die „Elitenmedien“ zu 100 Prozent falsch gelegen. Die Presse hat laut Bannon keinerlei Macht.

    Stephen Bannon ist ein US-amerikanischer Publizist, Filmemacher und Berater. Kurz nach der US-Präsidentschaftswahl ernannte ihn der neu gewählte US-Präsident Donald Trump zu seinem Chefstrategen und ranghöchsten Berater im Weißen Haus. Bis August 2016 war Bannon bei der Webseite „Breitbart News“ tätig, die Donald Trump unterstützte.

    Der US-Präsident Donald Trump hatte nach seinem Amtsantritt gesagt, er befinde sich in einem Krieg mit den Medien.

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    Tags:
    Medien, Stephen Bannon, Donald Trump, USA