02:52 22 Februar 2020
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    Der französische Präsident Francois Hollande hat bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin die Aministration des neuen US-Präsidenten Donald Trump als „Herausforderung“ für Europa bezeichnet, wie AFP am Freitag meldet.

    „Es gibt ehrlich gesagt Herausforderungen, die von der neuen US-Administration bezüglich Handelsbestimmungen und bezüglich unserer Position bei der Konfliktregelung in der Welt ausgehen“, sagte Hollande in Berlin.

    Natürlich müsse die EU mit Trump Gespräche führen, weil er vom amerikanischen Volk zum Präsidenten gewählt worden sei. Aber man müsse dies in der „europäischen Überzeugung“ tun, dass die EU ihre Werte und Interessen verteidige.

    Hollande sprach auch die wachsenden inneren und äußeren Gefahren für Europa an, darunter auch den Aufstieg des Populismus in Europa.

    „Was Europa gefährdet, kommt nicht nur von außen. Es kommt auch von innen. Das bedeutet einen Aufstieg von Extremisten, die externe Faktoren nutzen, um interne Zwietracht zu säen“, so Hollande.

    Zuvor hatte er eine Reihe von Trumps Äußerungen in Bezug auf die Nato und die EU scharf kritisiert. Der französische Staatschef sagte, Europa brauche keine Ratschläge von außen, um zu wissen, was zu tun sei.

     

     

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    Herausforderung, François Hollande, Donald Trump, Europa, USA, Deutschland, Frankreich