22:07 15 Oktober 2018
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    Waleri Bolotow nach dem Referendum in Lugansk

    Ex-Chef der Volksrepublik Lugansk tot in Moskau aufgefunden

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    Der ehemalige Chef der selbsternannten Republik Lugansk Waleri Bolotow ist in seiner Moskauer Wohnung tot aufgefunden worden, meldet die Nachrichtenagentur „Noworossija“.

    Wie eine der Lugansker Regierung nahestehende Quelle RIA Novosti mitteilte, ist der 47-Jährige an Herzversagen gestorben.

    Laut dem Regierungschef Alexander Borodai hatte Bolotow schon seit langem Herzbeschwerden.

    Waleri Bolotow, der nach dem Februar-Umsturz in Kiew Lugansk zum Widerstand aufgerufen hatte und im Mai 2014 zum Chef der Volksrepublik ernannt wurde, zog sich im August desselben Jahres wegen einer Verletzung aus dem Führungsamt zurück.

    Seine Entscheidung begründete der damals 44-Jährige mit den Folgen einer Verletzung, die ihn daran hindere, „in der schwierigen Kriegszeit mit vollem Einsatz für das Wohl der Bevölkerung zu arbeiten“. Seine Amtsnachfolge übernahm der damalige Verteidigungsminister der „Volksrepublik Lugansk“, Igor Plotnizki.

    In den letzten Monaten vor seinem Tod hatte sich Bolotow mit der humanitären  Unterstützung der Bevölkerung im Donbass befasst.

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