12:02 24 Oktober 2020
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    Was wird mit dem Brexit? (340)
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    Im Verteidigungsbudget Großbritanniens hat sich wegen des Sturzes der nationalen Währung ein „Loch“ von 5,8 Milliarden Euro (7,3 Milliarden US-Dollar) gebildet. Dies schreibt „The Times“ unter Hinweis auf die Nationale Kontroll- und Revisionsverwaltung.

    Aus dem Bericht der Behörde geht hervor, dass das Verteidigungsministerium zur Umsetzung seines Planes 5,8 Milliarden Euro aufbringen müsse, die bei anderen Projekten einzusparen seien.

    Der auf zehn Jahre befristete Plan zur Modernisierung der britischen Armee sieht insgesamt 82 Milliarden Euro (103 Milliarden US-Dollar) Ausgaben vor. Die Regierung in London will weitere mehr als 20 Milliarden Euro (25,1 Milliarden US-Dollar) an ausländische Hersteller zahlen.

    „Die Planung (der Waffenkäufe) erfolgt derzeit anhand der Währungskurse, die noch vor der Bekanntgabe der Ergebnisse des Referendums zur Frage des Ausstritts aus der Europäischen Union festgesetzt worden waren. Die kürzlichen Kursschwankungen drohen, sich negativ auf die Erfüllung des Planes auszuwirken“, so die Kontroll- und Revisionsverwaltung.

    Wie Verteidigungsminister Michael Fallon früher erklärt hatte, wolle die Regierung in den nächsten Jahren angesichts der zunehmenden Bedrohungen für die Sicherheit des Landes den Verteidigungshaushalt weiter vergrößern.

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