16:24 20 April 2019
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    Air France setzt Trumps Terrorschutz-Dekret um

    © REUTERS / Christian Hartmann
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    Die französische Fluggesellschaft Air France hat wegen des neuen Terrorschutz-Dekrets des US-Präsidenten Donald Trump 15 Passagiere nicht mit an Bord genommen, wie AP meldet.

    Das Unternehmen soll am Samstag von der US-Regierung über die neuen Einschränkungen informiert worden sein. In diesem Zusammenhang sei die Fluggesellschaft gezwungen gewesen, einige Passagiere noch am Startflughafen zu stoppen.

    Die Fluggesellschaft kümmere sich um die Passagiere, sie würden nicht in Paris blockiert, hieß es. Air France gibt AP zufolge keine Angaben zu Namen und Nationalitäten der Menschen aus.

    Zuvor hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass insgesamt 21 Fluggäste aus den sieben von dem Dekret betroffenen Ländern Irak, Syrien, Iran, Sudan, Libyen, Somalia und Jemen an der Weiterreise in Richtung USA gehindert worden seien. Später wurde die Zahl der Betroffenen geändert.

    Am Freitag hatte Donald Trump den Erlass „Über den Schutz der Nation vor der Einreise ausländischer Terroristen“ unterzeichnet und somit das gesamte Regierungsprogramm zur Aufnahme von Flüchtlingen aus anderen Ländern für 120 Tage ausgesetzt. Außerdem dürfen Bürger einiger vorwiegend muslimischer Länder für mindestens 90 Tage nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen. Nach Angaben der Agentur Reuters betrifft das die Bürger aus dem Irak, dem Iran, dem Jemen, Libyen, Somalia, dem Sudan und Syrien.

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    Fluggäste, Air France, Donald Trump, USA, Frankreich