04:03 07 April 2020
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    Der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hat das neue Terrorschutz-Dekret des US-Präsidenten Donald Trump zurückhaltend kommentiert, wie die russische Zeitung „Iswestija“ am Montag schreibt.

    „Das ist nicht unsere Sache“, kommentierte Peskow das neue Dekret kurz und bündig.

    Darüber hinaus schloss der Kreml-Sprecher ein Treffen zwischen Putin und Trump noch vor Beginn des für den 7. und 8. Juli in Hamburg anberaumten G20-Gipfels nicht aus.

    Zudem äußerte er sich zu dem jüngsten Telefonat zwischen Putin und Trump. Die Staatschefs hätten unter anderem die Regelung des Syrien-Konfliktes angeschnitten. Peskow bezeichnete die Kooperation im Anti-Terror-Kampf als „lebenswichtig für alle Länder der Welt“. Sie sollte nicht durch etwas bedingt werden.

    Am Freitag hatte Donald Trump den Erlass „Über den Schutz der Nation vor der Einreise ausländischer Terroristen“ unterzeichnet und somit das gesamte Regierungsprogramm zur Aufnahme von Flüchtlingen aus anderen Ländern für 120 Tage ausgesetzt. Außerdem dürfen Bürger einiger vorwiegend muslimischer Länder für mindestens 90 Tage nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen. Nach Angaben der Agentur Reuters betrifft das die Bürger aus dem Irak, dem Iran, dem Jemen, Libyen, Somalia, dem Sudan und Syrien.

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    Tags:
    Dekret, Reuters, Donald Trump, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Sudan, Somalia, Libyen, Jemen, Iran, Irak, Syrien, USA, Russland