12:26 24 April 2019
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    Irina Jarowaja, stellvertretende Vorsitzende der Staatsduma Russlands

    „Manisch“: Duma-Politikerin zur US-Analyse von Überlebenspotential im Atomkrieg

    © Sputnik / Vladimir Fedorenko
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    Als „manisch“ hat Irina Jarowaja, Vizechefin der Staatsduma, den Auftrag des US-Kongresses bewertet, die Überlebenschancen der Behörden in Russland und China im Falle eines Atomwaffenangriffs einschätzen zu lassen.

    Das ist „ein manischer Auftrag, wenn sich von der Vernichtungs- und Kriegsidee besessene Leute wenigstens die Beschreibung der möglichen Opfer genießen wollen. Die Ideen des Kongresses sehen wie „A Nightmare on Elm Street“ (eine populäre Horrorfilm-Reihe über einen Serienmörder namens Freddy Krueger – Anm. d. Red.) aus“, sagte Jarowaja.

    „Statt den Terrorismus zu bekämpfen, wiegt sich der Kongress in der Hoffnung, mit Atomwaffen zu spielen. Das ist eine gefährliche und ungesunde Leidenschaft, die gegen den Frieden und die Sicherheit der Menschheit gerichtet ist“, so die russische Abgeordnete.

    Jarowaja lobte zugleich den Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump an seine Senatoren, die Versuche lassen, einen dritten Weltkrieg zu entfesseln.

    Zuvor war berichtet worden, dass die US-Geheimdienste und das Strategische Kommando der US Army (STRATCOM) die Fähigkeit der russischen und chinesischen Behörden untersuchen, einen Atomangriff zu überleben. Diese Analyse war noch unter Barak Obama beschlossen und vom Kongress unterstützt worden.

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    Tags:
    Dritter Weltkrieg, Atomkrieg, Atomwaffen, Terrorismus, STRATCOM, US-Kongress, Staatsduma, Freddy Krueger, Donald Trump, Irina Jarowaja, Barack Obama, USA, Russland