16:26 17 Februar 2020
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    Kein Frieden im Donbass (2017) (211)
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    Ukrainische Truppen haben am Dienstag zweimal versucht, die Volkswehrstellungen im Süden der Region Donbass zu durchbrechen, hieß es aus dem Verteidigungsamt der selbsterklärten „Donezker Volksrepublik“ (DVR). Mindestens 25 ukrainische Soldaten seien dabei getötet worden.

    Laut einem Sprecher der Behörde sind bei dem ersten Durchbruch-Versuch ein Schützenpanzer sowie 20 Soldaten der ukrainischen Militärkräfte vernichtet worden.

    Bei dem zweiten Versuch habe eine ukrainische Kompanie mit zwei Schützenpanzern die Volkswehrstellungen beim Ort Kominternowo (im Raum Nowoasowsk) attackiert. Durch Gegenfeuer der Volkswehr seien sieben ukrainische Soldaten getötet und mindestens zehn weitere verletzt worden, hieß es.

    Laut einer Quelle vor Ort soll die Durchbruch-Offensive der ukrainischen Armee im Voraus geplant worden sein. Kiew habe vor mehr als zwei Wochen, im Vorfeld der Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump, Panzer an die Trennlinie geschickt, die an den Orten Sachanka, Leninskoje und Kominternowo bei Nowoasowsk verläuft.

    Nach Angaben der Donezker Volksmiliz waren drei ukrainische Panzerkompanien in die Orte Schirokino und Lebedeno vorgestoßen. Weitere zwei Panzerkompanien seien in Wodjanoje eingerollt und hätten sich dem Ort Kominternowo genähert.

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    Offensive, Donezker Volksrepublik, Donbass, Ukraine