08:42 30 März 2020
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    Das Weiße Haus schickt vorerst keine Vertreter zu CNN-Sendungen und verwehrt dem TV-Sender somit offizielle Stellungnahmen der US-Regierung, wie die Zeitung „Politico“ schreibt.

    „Wir schicken Vertreter an Orte, wo es unserer Ansicht nach sinnvoll ist, unser Aktionsprogramm darzulegen“, zitiert die Zeitung einen Mitarbeiter des Weißen Hauses. CNN sei keine solche Einrichtung.

    Dieses Verbot werde allerdings nicht ständig gelten, meinte er. Laut „Politico“ sollen Regierungsbeamte auch weiterhin Fragen des Senders beantworten. Aber Pressesprecher Sean Spicer und die Präsidentenberaterin Kellyanne Conway blieben CNN-Sendungen fern.

    Wie ein CNN-Reporter, der anonym bleiben wollte, erklärte, wolle das Weiße Haus CNN bestrafen und dessen Rating drücken. Spicer habe eine derartige Herangehensweise am Montag verneint und betont, dass er bei den täglichen Briefings auch Fragen der CNN-Reporter  beantworte. Allerdings wolle er „nicht mit Leuten zusammensitzen und reden, die keinerlei Wunsch zeigten, etwas zu verstehen“.

    Hacker „melden“ per NYT-Account: Russland greift USA an

    Der TV-Sender CNN hatte zuvor berichtet, die US-Geheimdienste hätten Barack Obama und Donald Trump angeblich Informationen zum Verdacht übergeben, dass gewisse „russische Agenten“ kompromittierendes Material über den neuen Präsidenten besitzen würden. Einen anonymen Bericht zu diesem Thema hatte das Online-Portal BuzzFeed veröffentlicht.

    Donald Trump ist derweil für sein schwieriges Verhältnis zu den amerikanischen Massenmedien bekannt, den meisten von ihnen wirft er mangelnde Objektivität und fehlenden Professionalismus von. Unter den führenden Medien kritisierte Trump neben CNN auch „The New York Times“ und „The Washington Post“. Die Abbreviatur CNN entzifferte der Politiker einmal als „Clinton-Nachrichten-Netz“.

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    Tags:
    CNN, Barack Obama, Kellyanne Conway, Donald Trump, USA