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    Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu

    Nato-Manöver im Schwarzen Meer: Moskau auf eventuelle Herausforderungen gefasst

    © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
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    Das russische Verteidigungsministerium beobachtet und kontrolliert alles, was bei den Nato-Übungen im Schwarzen Meer vor sich geht. Das sagte der russische Verteidigungsminister, Armeegeneral Sergej Schoigu, bei einer Konferenzschaltung.

    Der Minister verwies darauf, dass ein größerer Schiffsverband zu Übungen ins Schwarze Meer ausgelaufen sei. „Auf Beschluss des Generalstabes und des Befehlshabers des Militärbezirkes Süd sind selbstverständlich alle Maßnahmen zur Kontrolle über den Anlauf dieser Gruppierung und ihren Einsatz im Schwarzen Meer eingeleitet worden“, so Schoigu.

    Der Minister brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Seemanöver „in einem höchst sicheren Bereich ohne jegliche Herausforderungen an die Russische Föderation“ stattfinden. „Wir sind jedenfalls auf solche Herausforderungen gefasst“, ergänzte Schoigu.

    An den am Mittwoch beginnenden Marineübungen der Ukraine und von sieben Nato-Ländern sind fast 3000 Personen aus Rumänien, Bulgarien, Griechenland, der Türkei, den USA, aus Kanada, Spanien und der Ukraine beteiligt. Im Einsatz sind 16 Kriegsschiffe und zehn Flugzeuge.

    Zuvor hatte der russische Verteidigungsminister erklärt, dass Russland angesichts der instabilen Situation im Südosten der Ukraine und der Terrorbedrohung seine Truppen im Militärbezirk Süd verstärken wird.

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    Tags:
    Herausforderung, Seemanöver, Verteidigungsministerium, NATO, Sergej Schoigu, Schwarzes Meer, Russland